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über MLM / Network Marketing
MLM
ist Ihnen nicht geläufig?
Trösten Sie sich, diesen modernen Vertriebsweg kennen noch die
Wenigsten.
Das ist auch ein Grund dafür, daß er mit so vielen Mißverständnissen
behaftet ist.
Network-Marketing
bedeutet
Kreativität am Puls der Zeit
Hier lernen Sie ein paar Grundbegriffe und werden mit diesem System
vertraut.
Glossar der wichtigsten (englischen) Begriffe am
Seitenende
MLM steht für Multi-Level-Marketing und bedeutet soviel wie Mehr-Stufen-Vertriebsschema.
Andere Begriffe dafür sind Network-Marketing, Empfehlungs-Marketing,
Strukturvertrieb, Pyramiden- oder Schneeballsystem. Besonders die letzten
beiden Begriffe wecken leider häufig negative Assoziationen, da
sich dieses Vertriebsmodell aufgrund des rasanten Wachstumspotentials
natürlich dazu eignet schnelles Geld zu machen. Das und das weitläufig
spärliche Wissens über die wahre Funktion dieses Vertriebsinstrumentes
wird leider auch von schwarzen Schafen genutzt, die "in 90 Tagen
zum Millionär"-Märchen versprechen. Und eben weil dieses
System so phantastisch funktioniert multiplizieren sich auch die negativen
Gerüchte explosionsartig.
Das Grundprinzip ist relativ einfach:
MLM basiert auf (persönlichen) Empfehlungen und nutzt damit die
stärkste Waffe in der Werbung -
Die Mundpropaganda.
Aber während Sie für die Empfehlung eines sehenswerten Filmes,
einer schicken Boutique oder eines gemütlichen Lokales an Ihre
Freunde meist nichts erhalten, werden Sie in einem MLM-System dafür
bezahlt, daß Sie das Produkt oder die Dienstleistung, die diesen
Vertriebsweg gewählt hat empfehlen.
Und wenn der Freund (und neuer Kunde), den Sie empfohlen haben wieder
jemanden empfiehlt bekommen Sie ebenfalls eine Belohnung, und auch dann
wenn dieser Freund Ihres Freundes jemanden empfiehlt ..... und so weiter
über mehrere Ebenen (daher Multi-Level) - denn schließlich
waren es ja Sie, der den Stein einmal ins Rollen gebracht hat.
Im übertragenen Sinn könnte das so aussehen, daß Sie
bei Ihrem Gastwirt für jeden Stammgast, den Sie ihm bringen und
der ein Menü bestellt eine Hauptspeise gutgeschrieben bekommen
- und wenn diese Gast wieder einen neuen Gast mitbringt bekommt dieser
eine Hauptspeise und Sie eine Vorspeise, für den nächsten
Gast in der Kette, der so durch Ihre einmalige Mundpropaganda in dieses
Lokal kommt erhalten Sie ein Dessert, dann den Wein, die Suppe, das
Gebäck, den Kaffee, den Schnaps und letztlich könnten Sie
dort täglich mittags und abends ein mehrgängiges Menü
verzehren ohne daß ihnen die Konsumation etwas kosten würde.
Der Gastronom würde sich ohne jede weitere Werbung sehr schnell
in der Gegend herumsprechen, sein Lokal wäre täglich gerammelt
voll und die Leute würden sich um die Plätze raufen.
Das Geld, das er sich für Werbung spart gibt er einfach seinen
Gästen, die damit auch immer wieder kommen. Sie sind nicht nur
seine Stammgäste sondern gleichzeitig seine Verkäufer.
Was in diesem Beispiel nach einem viel zu komplizierten und unorganisierbarem
Bonussystem anhört, ist dank modernen Technologien, Computersoftware,
Datenbanken und Internet problemlos und in Sekundenschnelle zu administrieren.
Und schließlich bekommen Sie ja auch keinen Salat oder Eiswaffeln,
sondern Bargeld und damit läßt es sich leichter rechnen.
Multiplikationseffekt als Wachstumsmotor für jeden.
Die Stärke dieses Systems liegt im Multiplikationseffekt, durch
den aus einer Handvoll zufriedener Kunden (und wer ist schon unzufrieden,
wenn nicht nur das Produkt und der Service stimmt, sondern man auch
noch Provision bekommt) über mehrere Ebenen schnell ein enormes
Kundenpotential wächst.
Denken Sie nur an das Beispiel mit dem Reiskorn am Schachbrett - durch
einfache Verdoppelung würde am letzten Feld schon die gesamte Reisernte
von China zu liegen kommen....
In der Praxis werden von Strukturvertrieben meist über 3 bis 10
Ebenen (selten mehr) Provisionen für Empfehlungen bezahlt - und
bereits hier macht sich der Multiplikationseffekt schnell bemerkbar.
Vor allem dann, wenn man der Berechnung nicht die Basiszahl zwei, sondern
eine entsprechend höhere Zahl einsetzt - tatsächlich kennt
ja jeder meist mehr als nur zwei Menschen, denen man etwas empfehlen
kann. Bereits bei der Basiszahl 5 sind in solch einer Struktur mit 10
Ebenen bereits weit über 10 Mio. Partner und mit dem Multiplikator
10 wird schon in der 6. Ebene die Millionengrenze übersprungen.
Angesichts dieser gewaltigen Zahlen reicht schon ein kleiner Prozentsatz
an Provisionen um jemanden zum Millionär oder zumindest zu einem
dauerhaften Bestverdiener zu machen.
Die mögliche Breite einer Struktur (d.h. wieviele Personen jemand
in seiner ersten Ebene empfehlen und ins Geschäft bringen ="sponsern"
kann) ist von Fall zu Fall ebenso unterschiedlich wie die Tiefe (wieviele
Ebenen die Struktur hat). In manchen Fällen ist diese Breite unbegrenzt
und jeder darf so viele neue Partner werben und direkt in der ersten
Ebene führen, wie er möchte, andere Systeme setzen auf eine
Begrenzung der Strukturbreite (meist von 2 bis 10 "Firstliner"
= Partner der ersten Linie)
Ist eine Strukturbreite begrenzt und jemand wirbt mehr neue Partner
als in seiner ersten Ebene Platz haben, so werden diese Neuzugänge
üblicherweise gezwungenermaßen ("forced") irgendwo
tiefer in seiner Struktur ("Matrix") eingeordnet. Die Art
diesen Aufbau zu beschreiben wird dann so vorgenommen, daß man
Breite, und Tiefe der Matrix mit der Info, was mit der Überzahl
("Spillover" = Überlauf) der Partner passiert.
"3 x 5 forced Matrix, Spillover" bedeutet daß jeder
in seiner ersten Ebene 3 Partner haben kann und über 5 Ebenen Provision
bezahlt wird. "Forced Matrix" - d.h. erzwungenes Strukturschema
bei dem der Überlauf ("Spillover") in der Struktur jeweils
tiefer eingereiht wird. In diesem Beispiel haben insgesamt 363 Personen
Platz, wovon die Mehrzahl von 243 Leuten in der 5. Ebene ist.
"unlimited 6 Levels (oder tiers) Matrix " bedeutet, daß
jeder in seiner ersten Linie unbegrenzt viele Partner haben kann und
Provision über 6 Ebenen ausbezahlt wird. Theoretisch ist die Partneranzahl
hierbei unbegrenzt; Sie wird dabei nur durch die Tiefe von 6 Stufen,
nicht aber in der Breite eingeengt.
Im Gesamten betrachtet ist die Struktur (meistens) stets nach allen
Seiten offen - es können sich direkt beim Unternehmen unbegrenzt
viele direkte Partner anmelden (soferne diese nicht freiwillig - als
Belohnung oder nach dem Zufallsprinzip - in die Struktur nach unten
abgegeben werden) und auch in der Tiefe wird so gut wie niemals eine
Grenze gezogen. Damit können in Vertriebssystem selbst auch 1000
Ebenen vorhanden sein, bezahlt werden die Partner aber fast immer nur
über eine überschaubare und finanziell tragbare Anzahl von
Ebenen.
Es gibt auch verschiedene (seltene) Sonderformen der Strukturen (in
sich geschlossene "closed" Matrixen, die nur eine bestimmte
Mitgliederzahl in ihren Club aufnehmen, ehe die Tore für immer
geschlossen werden oder auf dem Kopf stehende "reversed" Matrixen,
in denen die Neuzugänge von unten beginnend in die Struktur gereiht
werden oder solche mit - nach einem gewissen Rhythmus - wechselnden
Platzierungen) auf die ich nicht näher eingehen möchte, da
Sie selten sind und alle Varianten zu erklären den Rahmen sprengen
würde.
Eine Wissenschaft mit Geschichte und noch mehr Zukunft
Dieser Vertriebsweg ist eine Wissenschaft für sich - den man seit
einigen Jahren sogar schon an der Harvard University (und an zahlreichen
anderen Instituten) lehrt. Und das Gute an dieser Wissenschaft ist,
daß man keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen benötigt
um sie erfolgreich anzuwenden
Begonnen hat der Strukturvertrieb bereits in den 40er Jahren als California
Vitamins (später Nutrilite) erstmals seine Mitarbeiter in dieser
Form entlohnte. Zwei Mitarbeiter dieses Unternehmens machten sich etwas
später selbständig und gründeten "Amway" (American
Way), das heute als ein Milliardenunternehmen an der New Yorker Börse
notiert.
Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre gab es erst ca. 30 echte Strukturvertriebe,
ehe die schwarzen Schafe der "Kopfprämienjäger"
(deren Einnahme nur aus Anwerben von Mitarbeitern ohne Produkt dahinter
besteht) das System für sich entdeckten und damit die Begriffe
"Schneeball- bzw. Pyramidensystem" publik machten.
Rechtsicherheit wurde erst Ende der 70er Jahre mit dem Gerichtsurteil
"Federal Trade Commission contra Amway" geschaffen. Seither
ist Network-Marketing eine uneingeschränkt legale Vertriebsform,
die mit den neuen Technologien soeben ihren Aufschwung erlebt. Während
die Amway-Berater seinerzeit noch jahrelang benötigten um durch
persönliche Kontakte eine Millionen-Struktur aufzubauen, schaffte
es Alladvantage 1999 allein mittels Internet in nur 6 Monaten auf 4
Millionen Partner zu wachsen.
In eine Zeit in der immer mehr Menschen nach einem einträglichen
Zweiteinkommen, dem Sie nicht die gesamte Freizeit opfern müssen
oder einem Beruf, den sie bequem von daheim aus erledigen können
suchen, kommt das Geschäftsmodell MLM per Internet (das eigentliche
"Network-Marketing") gerade richtig. Das sich ändernde
Konsumverhalten und der Vormarsch des e-commerce unterstützt diese
Bewegung zusätzlich.
Neben den reinen Strukturvertriebsfirmen (Amway, Avon, Herbalife, Forever
Living, ...) entdecken jetzt auch immer mehr Firmen, die bisher klassische
Vertriebswege nutzten, diese Variante für sich. Längst haben
auch Unternehmen wie Otto-Versand, Donauland, Coca Cola, Microsoft,
AT&T, IBM, Gillette, Sun Microsystem, Netscape, AOL, Oracle, Colgate,
Citibank, Xerox, Texas Instruments, General Motors, General Electrics,
Toyota, ..... , erkannt, wie kraftvoll die persönliche Empfehlung
ist und wie effizient man Kunden an das Unternehmen bindet, wenn man
sie zu Mitarbeitern bzw. Wiederverkäufern macht und Ihre Empfehlungen
honoriert. Alle diese Unternehmen vertreiben heute bereits einen Teil
Ihrer Produkte ebenfalls über diese Schiene oder nutzen das "Empfehlungsmarketing"
zur Verkaufsförderung.
Tatsächlich betreibt sogar eine Vielzahl Menschen dieses Geschäft
ohne es zu wissen: Die Werbeprämie eines Buchclubs, das Freundschafts-Angebot
eines Zeitschriften-Abbonnements, das Partnerschafts-Handy oder die
"zwei essen - einer zahlt" Coupons - all das sind Teile des
Empfehlungs-Marketing, auch wenn sie für sich betrachtet noch nicht
das typische Erscheinungsbild eines mehrstufigen Strukturvertriebes
aufweisen - die Grundidee ist die selbe.
Jeder sein eigener Chef - Chancengleichheit für alle
Das faszinierendste an MLM ist jedoch immer noch die Tatsache, daß
jeder Teilnehmer in diesem System praktisch sein eigener Chef ist und
jeder dieselben Chancen bekommt.
Dabei ist der Einstieg in dieses Business mit so gut wie keinerlei Kosten
oder Vorkenntnissen verbunden. Während man für den Aufbau
eines "normalen" Geschäftes (sei es ein Laden, ein Lokal
oder ein Dienstleistungsbetrieb) über hohe Barmittel verfügen
muß und das volle Risiko zu tragen hat und auch der Einstieg in
ein Franchisekonzept (das einem zwar etwas Risiko und Aufbauarbeit erspart)
mit hohem Kapitaleinsatz verbunden ist, benötigt man für den
Start als Partner eines Network-Marketing Geschäftes so gut wie
kein Geld. Meist reicht es einen Einkauf zu tätigen um zu einem
provisionsberechtigten Mitarbeiter und in weiterer Folge zu einer Führungskraft,
die Andere führt, zu werden.
Egal wann und an welcher Position in einer Struktur ein neuer Partner
einsteigt, er findet genau dieselben Voraussetzungen vor die auch sein
Sponsor hatte und die seine künftigen Partner vorfinden werden.
Jeder startet bei Null und hat die Möglichkeit sich im Rahmen der
Matrix soviele Kunden und Partner aufzubauen, wie es die Struktur zuläßt.
Sein Einkommen bestimmt damit jeder einzelne ausschließlich selbst
durch seinen Einsatz und den Einsatz der Geschäftspartner, die
er in dieses Geschäft gebracht hat.
Innerhalb der gesamten Struktur an deren Spitze die Verwaltung und die
Organisation des Betriebes steht, die die Tagesarbeit (Lagerhaltung,
Versand, Fakturierung, Abrechnung, ....) erledigt, können sich
unendlich viele einzelne Strukturen eigendynamisch entwickeln. Jeder
ist sowohl Teil der gesamten Struktur, Teil von mehreren kleineren Zellen
und selbst wieder Kopf einer eigenen Zelle.
Ein System, das für jeden Vorteile bringt:
Das Unternehmen spart sich die üblichen hohen Kosten für Werbung
und Verkaufsaktivitäten (Außendienst, Zwischenhandel) und
schüttet diese Beträge lieber an die Kunden aus, die die Funktion
des ehrlichen Beraters übernehmen. Schließlich kennen sie
das Produkt aus eigener Erfahrung und empfehlen es aus Überzeugung.
"Nur der Überzeugte kann Andere überzeugen" (Sokrates)
Mehr Kunden, mehr Empfehlungen, mehr Berater bedeuten schnelleres Wachstum,
größere Verkaufsvolumen und damit wieder bessere Preise für
den Kunden.
Durch die Basisnähe (Ausschaltung der Importeure, Groß- und
Zwischenhändler) kennt das Unternehmen auch die Wünsche ihrer
Kunden besonders gut und kann flexibel auf Marktveränderungen eingehen
- ein Vorteil der wieder den Vertriebsmitarbeitern zugute kommt - womit
sich der Kreislauf der Vorteile wieder schließt.
Partnerschaftliche Gemeinsamkeit als Philosophie.
Oberste Philosophie im Strukturvertrieb ist die gemeinsame Erreichung
eines Zieles, auf das alle hinarbeiten. Eine Gemeinsamkeit, die über
Grenzen und Sprachbarrieren hinweg erhalten bleibt. Dabei kommen die
einzelnen Zellen innerhalb der Struktur zu tragen, die trotz einer großen
Gesamtstruktur in sich individuell bleiben und in die sich jeder Einzelne
mehr oder weniger individuell einbringen kann - ganz wie es seiner Natur
entspricht und wieviel Zeit er für seine Tätigkeit erübrigen
kann oder will.
Egal ob jemand nur nebenbei ein paar Bekannten von seinem Geschäft
erzählen oder ob er verantwortungsvolle Führungsaufgaben übernehmen
möchte, ob er einen Regionalvertrieb mit regelmäßigen
Meetings organisieren oder den Vertrieb mit Übersetzungen und eigenen
fremdsprachigen Webseiten übers Internet in andere Länder
tragen möchte - innerhalb der Struktur ist für jede Aufgabe
ein Platz und alle Fähigkeiten werden gesucht und geschätzt
Jeder kann so frei und unabhängig arbeiten wie er möchte oder
den bewährten Ratschlägen seiner Partner folgen - soviel oder
so wenig arbeiten wie er möchte, völlig individuell.
Die Organisation und Hilfestellung für alle kommt von der Spitze
und wird - Stufe für Stufe - nach unten weitergegeben. Wobei es
eigentlich kein "unten" gibt, denn jeder ist innerhalb der
Strukturen gleichzeitig sowohl unten, an der Spitze als auch in der
Mitte.
Inmitten eines Netzwerkes von Beziehungen - der Grundlage jedes menschlichen
Zusammenlebens.
Einmal arbeiten - laufend verdienen.
Zum Wesen eines MLM-Systems gehört auch, sich durch seine einmaligen
Bemühungen im Aufbau eines Kunden- und Mitarbeiterstockes ein laufend
wiederkehrendes Einkommen ("Residualeinkommen") zu schaffen.
Daher eignen sich für den Strukturvertrieb insbesondere solche
Artikel, die ständig verbraucht und automatisch nachgekauft werden
(Abonnement-Artikel, Nachkauf-Artikel, laufender Service). Am besten
ist es, wenn sich das Produkt so einfach und selbstverständlich
verkauft wie Klopapier.
Im Internet verkaufen sich am besten Produkte, die weltweit verstanden,
genutzt und gekauft werden können, einfach zu erklären sind
und problemlos verschickt werden können. Noch besser, wenn auch
der Versand dabei keine Rolle spielt, weil z.B. der Artikel selbst per
Internet verschickt bzw. genutzt werden kann und weder aufwendige Lagerhaltung
noch Verpackung und Transport benötigt (Software, Kommunikationsmittel,
Finanzdienstleistungen, Ausbildung, Beratung, Informationen, etc.).
Dabei darf aber MLM kein Selbstzweck sein, sondern es ist lediglich
eine Vertriebsmöglichkeit - für Produkte, die möglichst
viele Menschen benötigen die sie auch ohne der Geschäftsmöglichkeit
dahinter zu denselben Preisen und Konditionen kaufen und nützen
würden. Im Vordergrund muß stets ein marktfähiges Produkt
stehen - Network Marketing darf nicht zu einem reinen Geldumschichtungs-Instrument
werden.
Was machen Networker?
Die Aufgabe des Einzelnen innerhalb eines Strukturvertriebes ist es
zu werben, Produkte zu empfehlen, zu demonstrieren, beraten und zu verkaufen
sowie neue Mitarbeiter zu rekrutieren, zu schulen und zu unterstützen.
Die eigentliche Aufgabe im Network Marketing (dieser Teil von MLM, der
vor allem per Internet funktioniert) besteht heute meist nur noch im
Werben und Rekrutieren sowie der Führung neuer Partner. Das Verkaufen
übernimmt meist schon die firmeneigene Website, die der Partner
zur Verfügung gestellt bekommt und die gesamte Organisation (Versand,
Verrechnung, etc.) macht sowieso das Unternehmen zentral.
Durch die modernen Kommunikationsmittel entfällt in der heutigen
Zeit das lästige "Klinkenputzen" und auch seine Verwandtschaft
kann man getrost verschonen. Diese (durchaus berechtigten) Vorbehalte,
die verkaufsungeschulte Menschen meist davon abhielt in einen Strukturvertrieb
einzusteigen gehören längst der Vergangenheit an. Im Zeitalter
des Internets und der globalen elektronischen Werbemöglichkeiten
kennt das Verkaufsgebiet keine Grenzen; Kunden und Partner für
einen guten Strukturvertrieb findet man auf der ganzen Welt, nicht nur
um die Ecke.
Ein globales, dauerhaftes Geschäftsmodell.
Obwohl der Aufbau der Vertriebsstruktur vergleichsweise rasant vor sich
geht, muß bei einem seriösen, stabilen MLM-Geschäft
keiner befürchten zu spät zu kommen.
Während die ersten bei einem Strukturvertrieb die Pionierarbeit
übernehmen und dafür mit einem anfangs schnellen Zustrom belohnt
werden, profitieren diejenigen, die später einsteigen vom stets
wachsenden Bekanntheitsgrad der Marke und dem steigenden Vertrauen.
Diejenigen, die zu Beginn gezögert haben, steigen häufig erst
nach Jahren ein, sobald Sie von immer mehr Menschen hören, daß
dieses System und die Firma dahinter funktioniert. Skeptiker drängen
meist erst im fünften Jahr und danach in erfolgreiche MLM-Firmen.
Erst dann, wenn einer seiner Freunde bereits seit Längerem ein
laufend hohes Einkommen bezieht. Und diese Skeptiker ziehen weitere
Skeptiker nach sich - ein ständiger Prozeß des Wachstums
und der Erneuerung.
"Panta rei" - alles fließt
Daß irgendwann alle Menschen Teil eines Strukturvertriebes sind
und diese keine neuen Partner und Kunden finden können, wird eine
theoretische Zahlenspielerei und völlige Illusion bleiben. Nicht
nur, daß ständig neue Menschen geboren und erwachsen werden
und damit nach Verdienstmöglichkeiten suchen und immer neue Produkte
auf den Markt kommen, ändern sich die Bedürfnisse der Menschen
und die Marktsituationen in immer schnelleren Zyklen. Nicht das Produkt
diktiert den Markt, sondern der Markt diktiert die Produkte.
Aufgabe einer MLM-Firma ist es, auf eben diese Bedürfnisse und
Veränderungen flexibel zu reagieren und ihre Vertriebsstruktur
mit ständig neuen, gefragten Produkten zu versorgen die wieder
neue Schichten von Kunden und Mitarbeitern erschließen. Denn letztlich
ist das Kapital solch eines Unternehmens vor allem der schlagkräftige
Vertriebsapparat und der bestehende Stammkundenstock. Ein kunden- und
marktorientiertes Unternehmen weiß dieses Kapital zu nutzen.
Heutzutage diktieren nicht Produkte den Markt, sondern der Markt diktiert
die Produkte - und wer näher am Kunden und schneller am Markt ist,
der macht auch das Rennen.
Network-Marketing
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