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Glossar
(Begriffsdefinition)
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GLOSSAR - BEGRIFFSDEFINITIONEN & WEITERFÜHRENDE LINKS
Dieses Glossar dient zum besseren Verständnis der meist englischsprachigen Begriffe, mit denen Sie es bei einer Offshore-Firmengründung zu tun haben werden. Es erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist als Anhaltspunkt zu verstehen, nicht als rechtlich einwandfreie Formulierung der jeweiligen Begriffe.
Die Erklärung ist meist bei den englischen Wörtern eingefügt, da sie im Deutschen häufig selbsterklärend bzw. weitgehend bekannt sind.

A

ABA = BLZ (BANKLEITZAHL)

ABGABE = DUTY
Zölle, Gebühren, etc.

ACCOUNT = KONTO

AGENT = VERTRETER
Im Zusammenhang mit einer Firmengründung ist damit meist der registrierte Agent (siehe dort) gemeint.

AKKREDITIV = LETTER OF CREDIT; L/C
(Dokumenten)Akkreditiv ist ein Garantieschreiben einer Bank, mit dem bestätigt wird, daß unter gewissen Konditionen eine vorher bestimmte Summe an einem bestimmten Tag (an Lieferanten) bezahlt wird. Z.B. verpflichtet sich die Bank mittels (Dokumenten)Akkreditiv an einen Lieferanten einen Monat nach Warenlieferung die Kaufsumme für eine Warenlieferung zu bezahlen, wenn die dafür vorgesehenen Dokumente beigebracht werden (Rechnung, Lieferschein, Übernahmebestätigung, Testzertifikat, Ursprungszeugnisse, Versicherungszertifikat, Bill of Lading / Versandpapiere, etc.) – Die Zahlung erfolgt gegen Dokumentenvorlage, ohne daß die Bank die Ware oder die ordnungsgemäße Abwicklung prüft, die Dokumente sind Grundlage für die Zahlung.
Akkreditive können unterschiedlichste Bedingungen beinhalten. Die wichtigsten davon sind:
Unwiderruflich (Irrevocable) – kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Teilbar (Divisible) - der Akkreditiv kann in Teilen eingelöst werden (Teillieferungen)
Übertragbar (Transferable) – kann vom Empfänger an einen weiteren Lieferanten übertragen werden. Wichtig für Zwischenhändler, die damit ihren Einkauf finanzieren. Ein L/C darf immer nur einmal und nicht mehrmals weitergereicht werden. Wenn der Akkreditv bereits einmal übertragen wurde (von einem Zwischenhändler auf den nächsten) so muß auf Basis des ursprünglichen L/C‘s ein weiterer (Back-to-Back L/C) eröffnet werden.
Bestätigt (Confirmed) – d.h. die Lieferantenbank bestätigt, daß sie ebenfalls für diesen Akkreditiv ihrerseits garantiert und Zahlung leistet. Im Gegensatz dazu ist ein nicht bestätigter Akkreditiv ausschließlich die Garantie der ausstellenden Bank (im Auftrag des Käufers).
Mit aufgeschobener Zahlung (postbonded payment) – d.h. die Summe wird erst zu einem späteren Zeitpunkt (Zahlungsziel) fällig..
Revolvierend (revolving) – für immer wiederkehrende Lieferungen wobei sich die Garantie nach jeder Lieferung und Zahlung für eine neuerliche Lieferung selbsttätig erneuert.

AKTIE = STOCK CERTIFICATE

ALIEN = AUSLÄNDER
Nicht Staatsangehöriger (siehe auch Non-Resident Alien)

AMENDMENT = ÄNDERUNG
Nachträgliche Änderung (z.B. des Gesellschaftsvertrages)

ANGESTELLTER = EMPLOYEE

ANNEX = ANHANG
(zu einem Vertrag, etc.) – Wird dazu verwendet um einzelne Punkte eines Vertrages (beispielweise Listen oder Aufzählungen) später einfacher ändern, erweitern oder ergänzen zu können. Z.B. indem man im Vertrag selbst einen gewissen Punkt nur so bezeichnet '... wie in Annex Nr. XX aufgeführt' und die dazugehörige – veränderliche - Liste als eben diesen Annex beifügt.

ANNUAL FEES = JÄHRLICHE (FOLGE)KOSTEN
Diese Kosten werden in den Folgejahren nach der Firmengründung eingehoben und decken die Erneuerungsgebühren – Registrierungsgebühren, staatliche Abgaben, Provision für Agenten, Direktoren, etc.
Diese Kosten müssen zeitgerecht bezahlt werden, andernfalls drohen der Gesellschaft Strafen, die bis hin zur Auflösung der Firma führen können.

ANONYMOUS DEBITCARD = ANONYME GUTHABENKARTE
Eine Debitkarte (auf Guthabenbasis), auf der keine Name aufgedruckt ist. Anonym bedeutet nicht, daß der Inhaber der Bank nicht bekannt ist. Seit den Restriktionen aufgrund des Patriot Act und des Know Your Customer Programmes (KYCP) müssen die Banken die Daten der Karteninhaber kennen.

ANSÄSSIG(ER) = RESIDENT

ANTEIL(SSCHEIN) = SHARE (CERTIFICATE)

APOSTILLE = ÜBERBEGLAUBIGUNG
Eine zusätzliche, staatliche international gültige Beglaubigung über (Firmen-) Dokumente, die die Echtheit der Papiere und die Authorisation der ausstellenden Behörden, Notare und Agenten bestätigt. Dieses Dokument wird häufig von Behörden und Banken verlangt, die damit Existenz und rechtmässige Eintragung des Unternehmens prüfen können. Dieser Nachweis der Authentizität wird nach der Haager Konvention von 1961 international anerkannt.
Apostillen werden von staatlichen Stellen (Gouverneur, Gerichte, Verwaltungsbehörden) ausgestellt und sind ein Garant dafür, daß eine ordnungsgemäß gegründete Firma auch im Ausland anerkannt wird. Die reinen notariellen Bestätigungen haben hingegen meist keine internationale Gültigkeit, da die Echtheit von Stempeln und Unterschriften von ausländischen Anwälten praktisch nicht nachprüfbar ist. Firmendokumente ohne diese offizielle Überbestätigung könnten sonst sehr leicht selbst geschrieben oder gefälscht werden. Eine europäische Bank bei der man z.B. ein Konto eröffnen möchte oder Behörde wo man eine Niederlassung registrieren lassen möchte, würde sonst nicht in der Lage sein zu überprüfen, ob es die Haupt-Firma in Hongkong wirklich gibt.
Dieses Dokument liefern wir standardmäßig zu allen unseren Firmengründungen!

APPLICABLE (LEGISLATION) = ANWENDBAR(ES GESETZ)
Bezeichnet das jeweils auf eine Firmenform und Jurisdiktion anwendbare (Firmen-) Recht. Die jeweils anwendbaren Gesetze finden Sie auf unserer Seite 'weiterführende Links' und in der 'Bibliothek'

ARBEITGEBER = EMPLOYER

ARBITRATION = GERICHTSSTAND

ARTICLES OF ASSOCIATION = SATZUNGEN DER FIRMA
In den Satzungen der Firma (ähnlich einem Gesellschaftsvertrag) wird festgehalten, wie das Unternehmen geführt wird, wer welche Rechte hat, wie die Gewinne verteilt werden, etc. Die (standardisierten) Satzungen, die für die von uns gegründeten Firmen erstellt sind, sind weitgehend neutral und schöpfen die größtmögliche Bandbreite an Möglichkeiten aus. Sie können – auch nachträglich - jederzeit geändert werden. Die Satzungen sind immer ein Zusatz zum Memorandum der Firma. (siehe auch Memorandum)
Mustertexte finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

ASSET = BESITZ
Unter Asset (Besitz) einer Firma versteht man alle Besitztümer (Bargeld, Bankguthaben, Firmenanteile, Inventar, Warenlager, immaterieller Besitz) des Unternehmens gegen die Forderungen aufgerechnet. Der Saldo (Überschuß) sind die Assets des Unternehmens.

ASSET PROTECTION = BESITZSCHUTZ
Die legalen Schritte, die eine Person (oder Firma) unternehmen kann um seine Besitztümer gegen drohende Beschlagnahme oder Pfändung zu schützen. Als Werkzeuge dazu dienen Offshore-Firmen, Offshore-Konten, Privatstiftungen, etc.

ASSOCIATION = FIRMA

ATM / AUTOMATED TELLER MACHINE = GELDAUSGABEAUTOMAT
ATM ist die Abkürzung für Automated Teller Machine (automatische Geldausgabe-Maschine). Bei den automatischen Bankschaltern kann man mittels Kredit- und Debitkarten weltweit Geld beheben, sowie z.T. Kontostände abfragen und andere Bankdienstleistungen in Anspruch nehmen.

ATTACHEMENT = ANHANG
Ergänzung zu einem Dokument, das einfach zu ändern ist (z.B. die Verfügung 'Letter of Wishes' ist veränderbarer Anhang des Deed of Trust)

ATTORNEY = ANWALT

AUSGLEICH = SETTLEMENT, ARRANGEMENT
Lösung der Liquiditätsprobleme (Überschuldung) eines Unternehmens (Person) durch Teilzahlung der Schulden und Erlaß der Restschulden durch die Gläubiger. Gelingt diese einvernehmliche Lösung (gerichtlich oder außergerichtlich) nicht. bleibt nur noch der (Anschluß)konkurs.

AUSLIEFERUNGSLAGER = WAREHOUSE
Zweigniederlassung (zur Belieferung einer bestimmten Region), die keine eigenständige Rechtspersönlichkeit darstellt und auch selbst keine eigenen Geschäfte tätigt.

AUTHENTICATION = NACHWEIS DER AUTHENTIZITÄT
siehe Apostille.

AUTHORITY = BEHÖRDE

B

BANKGEHEIMNIS = BANK SECRECY
Gesetz zum Schutz der Bankkunden und deren Privatsphäre, wonach eine Bank Kundendaten (Konten, Kontostände, etc.) nicht weitergeben darf, solange kein richterlicher Beschluß vorliegt, der das Bankgeheimnis aufhebt und eine Kontenöffnung verlangt. Siehe auch Privacy

BANKLEITZAHL (BLZ) = BANK ROUTING NUMBER (ABA)

BANK REFERENCE = BANKREFERENZ
Referenzschreiben der Bank, das bestätigt, daß eine Person (oder Firma) zu der Bank eine Kontoverbindung unterhält. Dieses Schreiben kann auch weitere Daten (seit wann das Konto existiert, in welcher ungefähren Höhe Guthaben am Konto bestehen, etc.) enthalten. Dieses Schreiben wird häufig von anderen Banken verlangt wenn man für eine Auslandsfirma ein Konto eröffnen möchte, um festzustellen ob das Unternehmen existiert und ob es bereits Konten bei anderen Banken unterhält. Es ist eine gewisse Sicherheit für die Bank und erspart ihr selbst Nachforschungen über das Unternehmen (oder eine Person) anzustellen.
Eine Bankreferenz ist nicht zu verwechseln mit einer Bankgarantie. Eine Bankgarantie ist eine Zahlungsverpflichtung und garantiert die Verfügbarkeit einer bestimmten Summe Geldes für einen bestimmten, festgelegten Zweck. Diese garantierte Summe wird von der garantierenden Bank entweder als Kredit eingeräumt oder von einem Konto dafür gesperrt. Eine Bankreferenz hingegen ist keine Verpflichtung zur Zahlung und ist für die Bank die das Schreiben ausstellt ohne jede Verbindlichkeit.

BANKRUPCY = BANKROTT, KONKURS
Erklärung der Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz) von Firmen oder Privatpersonen (Privatkonkurs). Meist mit anschließender Verwertung der Aktiva durch einen Masseverwalter und Auflösung des Unternehmens. Ist erst einmal der Konkurs über ein Unternehmen eröffnet ist es zu spät um Vorkehrungen zum Schutz des Eigentums zu treffen. Selbst Überschreibungen von (Firmen)Eigentum oder Zahlungen an Gläubiger, die (bis zu 1 – 2 Jahre) vor dem Konkurs getätigt wurden, können durch Gläubiger angefochten und für ungültig erklärt werden (Gläubigerbevorzugung).

BANK SECRECY = BANKGEHEIMNIS

BANK ÜBERWEIUNG = WIRE TRANSFER

BEARER SHARES = ÜBERBRINGER ANTEILE
Anteile an Firmen, deren Inhaber nicht in einem internen oder externen Register vermerkt werden. Die Überbringer der Anteile (ob natürliche Person oder rechtliche Körperschaft) gelten als Eigentümer der Anteile. IBC’s in den meisten Offshore-Zentren dürfen solche Inhaber-Scheine ausgeben. Damit können die tatsächlichen Eigentümer einer IBC diskret im Hintergrund bleiben.

BEGLAUBIGUNG = NOTARIZATION; AUTHENTICATION
Bestätigung der Echtheit (Identität) eines Dokumentes (einer Kopie davon), einer Unterschrift u.Ä. (durch einen Notar oder Zeugen)

BENEFICIARY = BEGÜNSTIGTER
dasselbe wie
BENEFICIAL OWNER = BEGÜNSTIGTER EIGENTÜMER
Das ist der tatsächlich Begünstigte einer Firma, derjenige, der den Profit tatsächlich bekommt. Direktoren und Shareholder der Offshore-Firmen sind häufig nur Strohmänner, die nach außen hin das Unternehmen vertreten, ohne daß der Eigentümer selbst in Erscheinung treten würde.

BIC - BANK IDENTIFICATION NUMBER = BANKCODE
Ist ident mit dem SWIFT-Code, beinhaltet Land, Bank und Filiale in verschlüsselter Form. Nötig für Überweisungen.

BOARD OF DIRECTORS = DIREKTORENRAT
Geschäftsführung, Management einer IBC oder anderen Körperschaft

BOARD OF MEMBERS = RAT DER TEILHABER (MITGLIEDERVERSAMMLUNG)
Rat der Teilhaber / Versammlung der Anteilshalter an einer Gesellschaft , Aktionärsversammlung

BOND = SCHULDVERSCHREIBUNG
Eine langfristige Schuldverschreibung - meist eines Staates (oder einer Institution) für die der Schuldner Zinsen bezahlt und zu einem bestimmten Zeitpunkt das eingesetzte Kapital zurückbezahlt.

BONITÄT = CREDIBILITY
90% der Weltbevölkerung verfügen nicht über eine ausreichende Bonität um Kreditkarten zu erhalten, selbst in den USA sind 40% der Bevölkerung 'kreditunwürdig' und 15% bekommen aufgrund mangelnder Bonität nicht einmal ein Bankkonto – sie sind einfach 'unbankable'. Das ist der Grund für den wachsenden Markt für Debitkarten (siehe
www.GlobalCash.info ).

BONITÄTSPRÜFUNG = CREDIT CHECK
Überprüfung der Kreditwürdigkeit einer Person (bzw. Firma) – z.B. durch die Bank, ehe sie einen Konto- oder Kreditkartenantrag bewilligt. Dazu werden häufig Gläubigerschutzverbände (Schufa in Deutschland, KSV in Österreich, ZEK in Schweiz) herangezogen, bei denen zahlreiche Kreditinformationen zentral gespeichert sind.

BÖRSE = STOCK EXCHANGE

BRANCH (OFFICE) = ZWEIGSTELLE; FILIALBÜRO
Filiale eines Unternehmens, das keine eigenständige Rechtspersönlichkeit (juridische Person) ist. Zum Unterschied dazu ist eine Tochtergesellschaft (Subsidary) eine eigenständige Rechtskörperschaft.

BRIEFKASTENFIRMA = LETTERBOX FIRM
Ein Unternehmen, das keine Büroräume unterhält, sondern lediglich ein Postfach oder als Untermieter in einer anderen Firma (z.B. bei einem registriereten Agenten) residiert.

BRITISH COMMON LAW = ALLGEMEINES BRITISCHES RECHT
siehe COMMON LAW

BRITISH COMMONWEALTH OF NATIONS
Ein freiwilliger Zusammenschluß von 54 unabhängigen Staaten, in denen 30% der Weltbevölkerung leben. Die Mitglieder kooperieren in Bereichen der Staatsführung, Gesundheitswesen, Handel, Recht, etc. Basis des Commonwealth ist die Declaration of Commonwealth Principles (Singapore 1971) und bekräftigt in der Harare Declaration (1991). Die meisten Offshore-Finanzplätze sind Mitgliedsstaaten des Commonwealth (z.B. Bahamas, U.K., BVI, Zypern, Mauritius, Nevis, etc.)

BROKER / BROKERAGE
Händler / Handelsfirma von Vermögenswerten, der keine Bank ist.

BROKERAGE ACCOUNT
Investment-Konto, das durch eine/n Broker(-firma) eröffnet wurde.

BUSINESS = GESCHÄFT

BUSINESS REFERENCE = GESCHÄFTSREFERENZ
Referenzschreiben (Empfehlungsschreiben) einer Firma für eine Person oder andere Firma, in der diese ihre (neutralen oder positiven) Erfahrungen mit dem anderen Unternehmen bestätigt. Dient als Empfehlung und als unverbindlicher Nachweis dafür, daß das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen Geschäftspartnern gegenüber nachkommt. Mustertexte  finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

C

CAMOUFLAGE = VERSCHLEIERN / TARNEN 
In diesem Zusammenhang die Verschleierung der Identität, Nationalität, Beruf, etc.

CAMOUFLAGE DOKUMENTE / PAPIERE 
Personaldokumente, wie Personalausweise, Führerschein, Presseausweis, Diplome, Waffenscheine, etc. die auf andere Namen ausgestellt sind und zur Identitätsverschleierung dienen. Solche Dokumente werden vorwiegend auch dafür verwendet die Nationalität, den Beruf oder ähnliche Daten einer Person geheim zu halten. In Zeiten von Terror und Entführung können solche Dokumente oft lebensrettend sein. Ein Israeli oder ein US-Geschäftsmann oder Polizist ist im Falle einer Flugzeugentführung oder ähnlichen Terroraktion als Geisel gefährdeter als ein Taxifahrer aus einem unbekannten Karibikstaat. Daher haben solche Personen häufig ein zweites Personaldokument (bzw. eine ganze zweite Identität) um sich nicht zu sehr zu exponieren. In manchen Ländern konnte (oder kann man immer noch) auch ganz offiziell einen „Zweitpaß“ beantragen (auch wenn man nur Geschäftsmann und kein Geheimagent ist), der zwar auf denselben Namen lautet aber eben für unterschiedliche Zwecke genutzt werden (z.B. wird ein Paß für die Reisen nach Israel und die USA, ein anderer Pass für Reisen in arabische Länder – früher war das auch gebräuchlich um einerseits in westlichen und andererseits in kommunistische Länder zu reisen). Presseausweise erlauben einem zudem oft Zutritt zu geschlossenen Veranstaltungen u.ä.   

CAMOUFLAGE PASS 
Ein (fiktiver) Paß der auf falschen Namen ausgestellt wird. Solche sehr offiziell aussehende Dokumente gibt es häufig von nicht (mehr) existenten (imaginären) Staaten. Der Besitz solcher Dokumente ist in den meisten Ländern nicht verboten, da es ja eigentlich gar kein offizielles, behördliches Dokument ist und damit auch keine Urkundenfälschung vorliegt. Allerdings ist die Verwendung zu offiziellen Zwecken meist sehr wohl strafbar! Solche Dokumente werden daher meist nur für den Zweck der Kontoerrichtung u.ä. Vorgänge verwendet. Bankbeamte kennen ja nicht jedes Land auf der Welt und ein völlig echt wirkender Reisepaß der Britisch West Indies kann als Legitimation durchaus ausreichen um ein Konto auf einen fremden Namen zu bekommen (das wäre jedoch als Erschleichung einer Dienstleistung ein Betrug und strafbar, daher unterstützen wir diese Vorgänge auch nicht und ermutigen Sie auch nicht dazu!). Ein Camouflage-Paß (öfters sind das dann auch Diplomatenpässe, etc.) ist aber für einen Grenzübertritt nicht geeignet (ein Zollbeamter würde z.B. erkennen, dass es die British West Indies als Staat nicht gibt, sondern lediglich ein Gebiet bezeichnet, so wie „Nahost“). Hilfreich sind solche Dokumente vor allem gegenüber nicht offiziellen Stellen.
Um weitere Informationen zu Camouflage-Dokumenten zur Identitätswahrung zu erhalten (und wie man diese legal bekommen und zum Selbstschutz verwenden kann) kontaktieren Sie uns über eine unserer Hotlines oder per mail an
offshore@globalcash.info

CAPITAL = KAPITAL
In diesem Zusammenhang ist meist das Stammkapital (Share capital) eines Unternehmens gemeint. Das Stammkapital muß bei diesen Unternehmensformen (mit Ausnahmen) nicht bar einbezahlt werden und es muß (meist) darüber auch kein Nachweis erbracht werden. Das Unternehmen haftet lediglich zur Höhe des Stammkapitals für Verbindlichkeiten. Soferne das Stammkapital nicht bereits einbezahlt wurde, haften die Teilhaber bis zur Höhe ihrer Anteile. D.h. ein Teilhaber, der an einer IBC mit 50.000,- $ Stammkapital 10% der Anteile hält, haftet bis zur Summe von 5.000,- $, soferne dieser Betrag von ihm nicht bereits an das Unternehmen einbezahlt wurde (ins Unternehmensvermögen eingeflossen ist).

CAPTIVE (RE)INSURANCE COMPANY = GESCHLOSSENE (RÜCK)VERSICHERUNGSGESELLSCHAFT
Eine spezialisierte Tochtergesellschaft einer IBC, die dem Zweck dient das Risiko der Muttergesellschaft und ihrer anderen Tochtergesellschaften zu minimieren. Ein Instrument für Risikomanagement und Steuerplanung, sowie zur Optimierung des Cash-Flows.

CERTIFICATE = ZERTIFIKAT

CERTIFICATE OF FORMATION = GRÜNDUNGSZERTIFIKAT
Registrierungsbescheinigung einer Delaware LLC – Ident mit dem Certificate of Incorporation.

CERTIFICATE OF GOOD STANDING = UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG
Das CGS stellen die Behörden aus und dient zum Nachweis dafür, daß das Unternehmen seine Abgaben bezahlt hat, seinen behördlichen Verpflichtungen (z.B. Steuererklärungen, etc.) nachkommt und gegen das Unternehmen keine bekannten Forderungen bestehen. Dieses Dokument wird häufig von Behörden und Banken verlangt um die Bonität des Unternehmens prüfen zu können. Mustertexte  finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info


CERTIFICATE OF INCORPORATION = GRÜNDUNGSZERTIFIKAT
Registrierungsbescheinigung einer Firma. Dieses Dokument (CI) wird von den Behörden des Landes in dem eine Körperschaft (Firma, IBC, Corporation) gegründet und registriert wird ausgestellt und dient als Nachweis für die erfolgte Firmengründung. Das Dokument enthält die Basisdaten des Unternehmens (Name, Gesellschaftsform, Kapital) sowie die Daten der Unternehmensgründung (Datum, Behörde, Registrierungsnummer). Dieses Dokument wird häufig von Behörden und Banken verlangt um die Existenz des Unternehmens prüfen zu können. Mustertexte  finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

CERTIFICATE OF INCUMBENCY = BESTÄTIGUNG ÜBER DIE INNEHABUNG EINES AMTES
Dieser Nachweis (CI) wird vom Registrierungsagenten oder den Behörden des Registrierungslandes ausgestellt und weist die Person(en) aus, die ein Amt / Ämter in einem gegründeten Unternehmen innehaben – z.B. der Nachweis darüber, daß eine bestimmte Person tatsächlich als Direktor oder Sekretär eingesetzt wurde. Auch das CI wird häufig von ausländischen Banken oder Ämtern verlangt um sicherzugehen, daß die Person, die z.B. als Direktor unterschreibt tatsächlich dazu befugt ist.

CIRRUS
ATM-Debitkarte (für Geldausgabeautomaten geeignete Guthabenkarte der Mastercard-Gruppe)

COMMON LAW = 'GEWOHNHEITSRECHT'
Rechtssystem, das seinen Ursprung in England hat und heute fast im gesamten Commonwealth und in USA gilt. Zum Unterschied zum Civil Law (Zivilrecht), das auf Paragraphen und Statuten beruht, stützt sich dieses Rechtssystem auf Präzedenzfälle und frühere Gerichtsentscheidungen. In den meisten Offshore Zentren gilt dieses Rechtssystem.

COMMON LAW TRUST
siehe Trust

COMPANY = GESELLSCHAFT
Eigenständige juridische Körperschaft (Firma), die von einer oder mehreren natürlichen Personen oder Rechtspersönlichkeiten gegründet wurde. Eine Gesellschaft wird zu einem bestimmten Unternehmenszweck gegründet und verfügt ebenso wie eine natürliche Person über Möglichkeiten ein Geschäft auszuüben, Anteile an Firmen u.a. Besitz (Grund, Patente, etc.) zu besitzen, Geld zu (ver)leihen, Handel zu treiben, etc. und ist damit mit denselben Rechten und Pflichten wie eine natürliche Person ausgestattet. Die Firma ist jedoch eine von ihren Inhabern unabhängige Rechtspersönlichkeit.

COMPANY LIMITED BY GUARANTEE = GESELLSCHAFT MIT HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Eine Limited by Guarantee ist eine Gesellschaft, deren Haftung auf eine von den Teilhabern vorher bestimmte Garantiesumme beschränkt ist. Ähnlich einer GesmbH. wobei die Summe für die die Gesellschafter haften von diesen vorher vereinbart und festgeschrieben wurde. Die Gesellschafter können hier höhere (persönliche) Haftungsbeträge vereinbaren als für eine Limited (Liability) = Ltd. d.i. eine GmbH. üblicherweise bzw. auf den Anteilscheinen vermerkt, haftet. Diese Form wird z.B. dann verwendet, wenn die Gesellschaft höhere Kredite aufnehmen möchte als ihre Haftungssumme wäre. D.h. die Gesellschafter stimmen einer höheren persönlichen Haftung zu, um Kapitalgebern bessere Sicherheiten zu gewähren.

COMPANY LIMITED BY SHARES = GESELLSCHAFT MIT HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Eine Limited by Shares ist eine Gesellschaft, deren Haftung für die Teilhaber auf die Summe beschränkt ist die von den einzelnen Anteilen unbezahlt aushaftet. Die Gesellschaft kann z.B. 50.000 Shares zu je einem Dollar haben. Hält jemand einen Anteil, so ist seine Haftung $ 1,-- , jemand der 25.000 Shares hält haftet bis zum Betrag von $ 25.000,-- , soferne er diesen Betrag noch nicht einbezahlt hat:

COMPANY NAME = FIRMENNAME
Je nach Gesellschaftsform ist der Firmenname entweder (bei Einzelfirmen) der Vor- und Nachname des Inhabers mit der Bezeichnung der Geschäftstätigkeit (z.B. Walter Müller, Bäckerei) oder (bei juridischen Konstruktionen) ein Firmenname mit der Gesellschaftsform (Backmüller GmbH.)
Der Firmenname für eine Offshore-Firma / IBC ist i.d.R. frei wählbar (soferne der Name nicht bereits registriert ist), kann ein reiner Phantasiename sein, muß jedoch immer die Gesellschaftsform (Limited, Ltd., etc.) als Zusatz haben. Ausgenommen sind gewisse Bezeichnungen, wie Bank, Insurance, Trust, etc. (Hinweise auf eine Geschäftstätigkeit, die eine gesonderte Lizenz benötigen, wenn diese nicht gegeben ist), sowie Zusätze wie Federal, Government, Royal, ... (d.h. alles was darauf schließen läßt es wäre ein Unternehmen der Regierung oder des Britischen Königshauses).
Zur Registrierung müssen drei verschiedene Namen (z.B. mit einem Zusatz, in einer anderen Schreibweise, etc.) als mögliche Alternativen angegeben werden, damit – wenn ein Name bereits existiert – ein anderer Name verwendet werden kann. Wenn z.B. der Wunschname 'Trend Ltd.' ist, dieser jedoch schon registriert wurde (was sehr wahrscheinlich wäre), so sollten z.B. 'TrendGroup Limited', 'Trendy Trends Ltd.' o.ä. als Alternativen bereitstehen.

COMPANY REGISTRY = FIRMENREGISTER
Firmenintern oder öffenlich (behördlich) geführtes Register über die Aufteilung der Anteile und der Teilhaber. In vielen Offshore-Zentren gibt es kein öffentliches Firmenregister, womit die Anonymität der Firmeninhaber und Direktoren gewahrt bleibt.

CONTRACT = VERTRAG
Mustertexte der Verträge und Dokomente finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

CORPORATION = GESELLSCHAFT
Siehe Company

CORPORATE DIRECTOR (SECRETARY) = DIREKTOR (SEKRETÄR/IN) IST EINE JURIDISCHE PERSON
In manchen Ländern ist es gestattet, daß ein Firma in die Position des Direktors (oder FirmensekretärIn) eingesetzt wird. Diese Möglichkeit erhöht einerseits die Anonymität des Inhabers und minimiert andererseits nochmals das Risiko des Direktors (da dieser ja wieder eine Firma sein kann, deren Haftung beschränkt ist). Die Bestellung einer Firma als Direktor kann jedoch bei Geschäftstätigkeit in manchen Ländern, in denen diese Möglichkeit nicht gegeben ist, zu Problemen führen, da das dort als eine sehr ungewöhnliche Form der Geschäftsführung angesehen wird. Es erfordert auch einiges an bürokratischem Aufwand mit solch einer Firmenverschachtelung zu arbeiten.

CORRESPONDING BANK = KORRESPONDENZBANK
Siehe auch Intermediary Bank

CREDIBILITY = BONITÄT

CREDIT CARD = KREDITKARTE
Plastikkarte mit Magnetstreifen, die es dem Inhaber erlaubt auf Kredit Waren / Dienstleistungen zu beziehen, die er später an die Kreditkartenfirma (bzw. seine Bank) bezahlt und mit der Bargeldbehebungen bei Geldausgabeautomaten möglich sind. Die größten Kreditkartenorganisationen sind Visa, Mastercard, American Express, JBC, Diners Club, ...

CREDIT CHECK = BONITÄTSPRÜFUNG

CREDITORS = GLÄUBIGER

D

DATENSCHUTZ
Gesetz zum Schutz der persönlichen Daten. Demnach dürfen private Daten, worunter auch Adressen, Telefonnummern, etc. fallen nicht an Dritte weitergegeben werden.
Siehe auch Privacy

DAUGHTER COMPANY = TOCHTERGESELLSCHAFT
Firma, deren Anteile (zum Teil) von einer anderen Firma (der Muttergesellschaft) gehalten werden.

DEBITCARD = DEBITKARTE
Funktioniert wie eine Kreditkarte, allerdings ohne daß dem Inhaber ein Kreditrahmen eingeräumt wird. Der Inhaber muß das Geld vorher auf die Karte 'laden', erst dann kann er darüber verfügen (einkaufen, Geld bei Automaten beheben)

DEED = URKUNDE

DEED OF TRUST = STIFTUNGSURKUNDE
Siehe Trust

DISKRETION = DISCRETION / PRIVACY
Verschwiegenheitspflicht (von Bankangestellten, Agenten, Nominees, etc.) gegenüber Außenstehenden und das Verbot Daten und Informationen unautorisiert an Dritte weiterzuleiten.
Siehe auch Privacy.

DOCUMENTS = DOKUMENTE
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DOMICILE = DOMIZIL
Die Residenz vom rechtlichen Standpunkt her. Das Domizil (eines Unternehmens) muß sich nicht mit dem augenblicklichen physischen Wohnsitz (des Inhabers) decken.

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN = DOUBLE TAXATION TREATY
Abkommen zwischen zwei Ländern, die verhindert, daß ein Einkommen, das bereits in einem der beiden Länder versteuert wurde in dem anderen nochmals (zur Gänze) versteuert werden muß. Wenn ein Staatsbürger eines der Länder, die dieses Abkommen unterzeichnet haben im anderen Land ein Einkommen erzielt und es dort versteuert, muß dasselbe Einkommen im anderen Land nicht nochmals versteuert werden oder die bereits bezahlte Steuer wird auf dieses Einkommen angerechnet. Besonders zypriotische IBC’s und Mauritius Offshore Companies (aber auch Britische PLC und Delaware Corp. und LLC’s) werden zu dem Zweck gegründet, sich diese Doppelbesteuerungsabkommen zu Nutze zu machen.

DOUBLE TAXATION AGREEMENT = DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN
DOUBLE TAXATION TREATY = DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN

DUMMY CONCERN = SCHEINFIRMA
Eine ordentlich und legal gegründete Offshore-firma ist keine Scheinfirma, sondern ein tatsächlich existentes und international anerkanntes Unternehmen.

DUTY = ZOLL, ABGABEN
auch Verpflichtung, Aufgabe

E

EIN (Employment Identification Number)
Identifikationsnummer des Arbeitgebers (in den USA). Um Mitarbeiter zu beschäftigen muß eine US-Firma diese EIN beantragen.

EINBEZAHLTES STAMMKAPITAL = PAID IN CAPITAL
Siehe paid in capital.

EINWANDERUNGSPLAUNG = IMMIGRATION PLANNING
Siehe Immigration Planning

EINWOHNER = RESIDENT

EMPLOYEE = ANGESTELLTER
Fest angestellte Mitarbeiter – im Gegensatz zu Freelancern oder Independent Representatives

EMPLOYER = ARBEITGEBER

ENTREPRENEUR = UNTERNEHMER

EQUIFAX
Einer der Kreditorenverbände (consumer credit bureaus) in US, die die Verifizierung der Anträge für Kredit- und Debitkarten durchführt ( weitere sind Transunion, Experian)

ERBSCHAFT = INHERITAGE
Siehe Forced Heirship

EU / EUROPEAN UNION = EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT
Die zwischenstaatliche Organisation wurde 1951 gegründet. Zusammenschluß von derzeit 15 Staaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Luxemburg, Dänemark, Irland, U.K., Griechenland, Spanien, Portugal, Österreich, Finnland und Schweden) von denen 2001 zwölf auch eine Währungsunion (Euro-Währung) eingegangen sind. Weitere 12 Staaten haben um Aufnahme angesucht (Bulgarien, Zypern, Tschechische Rep., Estland, Lettland, Littauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien.) Ziele der EU ist der gemeinsame Markt und eine überstaatliche Regierung, die auch nach außen hin als Einheit auftritt, die europäische Staatsbürgerschaft sowie die gemeinsame Währung (EURO) und die Einführung eines europäischen Rechts.

EXCHANGE CONTROL = GELDWECHSEL KONTROLLE
Staatliche Begrenzung von Transaktionen in Fremdwährungen

EXPERIAN
Einer der Kreditorenverbände (consumer credit bureaus) in US, die die Verifizierung der Anträge für Kredit- und Debitkarten durchführt ( weitere sind Equifax, Transunion)

F

FATF (America’s Financial Action Task Force on money laundering)
Gegründet 1989.

FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) = BUNDES EINLAGEVERSICHERUNGSGESELLSCHAFT:

Eine von der US-Regierung gestützte Versicherung, die Einlagen auf amerikanischen Banken und ähnlichen Fionanzinstitutionen versicher. Versicherungsschutz besteht bis zu einer Höhe von 100.000,- US$

FEE(S) = GEBÜHR(EN)

FILIALE = BRANCH (OFFICE)
Zweigniederlassung, das keine eigenständige Rechtspersönlichkeit darstellt (im Gegensatz dazu siehe auch Subsidary)

FINANCIAL ACTION TASK FORCE ON MONEY LAUNDERING (FATF) = EINSATZTRUPPE GEGEN GELDWÄSCHE
Die zwischenstaatliche Organisation wurde von den G-7 Staaten am Pariser Gipfel von 1989 gegründet. Sie beschäftigt sich damit die Techniken der Geldwäscherei zu identifizieren, zu eliminieren (bzw. Vorschläge dazu zu erarbeiten), sowie mit der Überwachung der Einhaltung der entsprechenden Gesetze der jeweiligen Staaten.

FINANCIAL STABILITY FORUM (FSF) = FINANZ STABILITÄTS FORUM
Das FSF wurde 1999 von den G-7 Staaten, Australien, HongKong, Singapur, Holland sowie einigen internationalen Finanz- und Regulationsorganisationen in Washington ins Leben gerufen. Als internationaler 'Wachhund' beobachtet FSF und versucht Mängel im internat. Währungssystems, die zu regionalen oder internationalen Krisen führen könnten, frühzeitig zu erkennen. Eine weitere Aufgabe ist es politische Vorsorgemaßnahmen gegen mögliche Finanzkrisen zu erarbeiten und deren Umsetzung zu überwachen.

FIRMENBUCH = COMPANY REGISTRY

FIRMENMANTEL
Eine Hülse um mit ihrer Hilfe durch andere Tochterfirmen steuerschonende Geschäfte zu tätigen (Holding)
In einem anderen Zusammenhang eine reine juridische Konstruktion ohne jeglichen Realbesitz oder manchmal sogar mit Schulden. Häufig als ein reiner Abschreibposten in Hochsteuer-Ländern benutzt (Steuerminderung durch Ankäufe verschuldeter Gesellschaften)

FIRMENNAME = COMPANY NAME
Hinweise zur Namensgebung einer IBC siehe 'Company Name'

FORCED HEIRSHIP = ERZWUNGENE VERERBUNG
Eine Bedingung des Gesetzes, die festlegt, wie eine natürliche Person Ihren Besitz nach ihrem Tod zu vererben hat. Privatstiftungen und Trusts sind legale Möglichkeiten diese 'natürliche Erbfolge' und die damit häufig verbundenen Nachteile zu umgehen.

FORMATION = GRÜNDUNG
Im Zusammenhang Offshore-Formation / Company Formation Offshore-Firmengründung (siehe Incorporation)

FORTUNE 500
Liste der 500 Top-Unternehmen Amerikas, gereiht nach deren Einkünften nach dem Fortune-Magazin.

FOUNDATION = STIFTUNG
Siehe Privatstiftung (Private Foundation)

FOUNDER (OF A PRIVATE FOUNDATAION) = GRÜNDER (EINER PRIVATSTIFTUNG)
In diesem Zusammenhang ist der Stifter gemeint: Die Person, die eine Privatstiftung gründet indem sie Besitztümer ins Eigentum der Stiftung überträgt. Als Founder (Gründer) werden generell auch die Personen bezeichnet, die ein Unternehmen ins Leben rufen.

FOUNDATION COUNCIL = STIFTUNGSRAT
Die oberste Administration einer Privatstiftung, die für die Verwaltung und Management des Stiftungsvermögens und für dessen Verteilung unter den Begünstigten zuständig ist.

FREELANCER = FREIER MITARBEITER
Nicht fest angestellt (employed)

G

G-7 (inzwischen G-8)
Das Forum der sieben wirtschaftlich mächtigsten Nationen: Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, U.K. und USA – als achte Nation wurde Russland mit einbezogen (inzwischen also G-8).

G-20
Den G20 gehören die G8-Staaten sowie Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei, die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank, der Internationale Währungsfond (IWF) und die Weltbank an. Die G-20 - 1999 unter deutschem G8-Vorsitz entstanden - bietet Finanzministern und Notenbankchefs aus Industrie- und Schwellenländern, deren Finanzmärkte für das internationale Finanzsystem wesentlich sind, Gelegenheit, sich über internationale Reformschritte auszutauschen und notwendige nationale Maßnahmen gemeinsam zu erörtern.

GEBÜHR(EN) = FEE(S)

GENERAL POWER OF ATTORNEY = GENERALVOLLMACHT
Siehe auch Power of Attorney - Mustertexte  finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

GELDWÄSCHE = MONEY LAUNDERING
Der Prozess und die Techniken Gelder (aus kriminellen Aktivitäten) zu tarnen, die Herkünfte zu verschleiern und sie zu investieren, gekoppelt mit dem Prozess sie zu legalisieren (reinzuwaschen). Das Wort dürfte ursprünglich von Al Capone’s stammen, der sein Geld in Waschsalons (Laundromaten) investierte.

GELDWÄSCHEGESETZ (GwG) = ANTI MONEY LAUNDERING LAWS
Das Gesetz gegen die Geldwäsche soll verhindern, dass Gewinne aus illegalen Geschäften in den Geldkreislauf gelangen. Es verpflichtet Banken dazu, bei der Annahme von Geldbeträgen von mehr als 15000 Euro die Personalien des Einzahlers aufzunehmen und gegebenenfalls Anzeige zu erstatten.

GERICHTBARKEIT = JURISDICTION
Siehe Jurisdiction (Zuständigkeit der Rechtssprechung)

GESELLSCHAFTSVERTRAG = ARTICLES OF ASSOCIATION
Die Rechte und Pflichten der Gesellschaft werden im Memorandum and Articles of Association festgelegt. Dieses Dokument wird von uns als Standard-Version mit den größtmöglichen Spielräumen ausgelegt. Kann jederzeit – auch nachträglich – einfach geändert werden. Mustertexte  finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

GLÄUBIGER = CREDITORS
Kreditgewährende Person(en) oder Institutionen (Banken, Lieferanten, etc.)

GOODWILL
In diesem Zusammenhang bezeichnet man unter Goodswill (guter Wille) die nicht greifbaren (immateriellen) Besitztümer eines Unternehmens. D.s. z.B. Kundenstock, die Lieferanten, der gute Name, Image, etc.

GRANTOR = SPENDER / GEBER
siehe Settlor

GREENCARD
US-amerikanisches Dokument, Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Jährlich werden davon ca. 50.000 Stk. in der 'Greencard Lottery' unter Antragstellern verlost

GRÜNDUNG (EINER FIRMA) = INCORPORATION
Siehe Incorporation

H

HAAGER KONVENTION = LE HAGUE CONVENTION
Siehe Le Hage Convention und Apostille

HOLDING (COMPANY) = MUTTERGESELLSCHAFT
Ein Unternehmen, das Anteile (Besitz) an anderen Unternehmen (Tochtergesellschaften) hält.

I

IBAN INTERNATIONAL BANK ACCOUNT NUMBER = INTERNATIONALE BANKKONTONUMMER
Vereinheitlichte Nummer die Bank (Bankleitzahl) und Kontonummer des Kontoinhabers beinhaltet (nötig für Überweisungen innerhalb der EU)

IMMIGRATION PLANNING = EINWANDERUNGS-PLAUNG
Die legalen Schritte, die eine natürliche Person unternimmt um ihre Einwanderung in ein anderes Land (alleine oder mit Familie) zu planen. Meist geht dieser Schritt mit der Steuerplanung und Vermögens(-schutz-)planung Hand in Hand.

INCOME (TAX) = EINKOMMEN(STEUER)
Die Steuer, die auf das Einkommen einer Person erhoben wird. In Offshore Zenten meist Null.

INCORPORATION = GRÜNDUNG (EINER FIRMA)
Alle rechtlich nötigen Schritte zur Unternehmensgründung – beginnend mit der Bereitstellung aller zur Unternehmensgründung nötigen Dokumente und Unterlagen, deren Weiterleitung an die zuständigen Behörden, Registrierung des Unternehmens und Ausstellung der Registrierungsdokumente.

INDEPENDENT = UNABHÄNGIG
Selbständig / nicht weisungsgebunden; z.B. Independent Sales Representative ist ein selbständiger Handelsvertreter.

INLAND REVENUE DEPARTMENT = INLANDS-FINANZAMT
Die Behörde, die die Steuer aus Inlandsgeschäften (Onshore-Geschäften) erhebt (z.B. in HongKong)

INTERMEDIATE = VERMITTLER
Auch Zwischenhändler

INTERMEDIARY BANK = ZWISCHENGESCHALTETE BANK
Korrespondenzbank, die für Transaktionen zwischengeschaltet wird. Häufig verwenden Offshore / Online-Banken solche Intermediary Banks, die die Geschäfte tatsächlich durchführen. Die Online-Bank hat dort nur ein Konto, von dem aus die Geschäfte getätigt werden.

INTERNATIONAL BUSINESS COMPANY (IBC) = INTERNATIONALE GESELLSCHAFT
Eine typische IBC darf fast alle Geschäfte außerhalb des Landes in dem sie registriert ist tätigen ohne dafür im Registrierungsland Steuern zahlen zu müssen (bzw. zahlt nur geringe Gebühren). IBC’s können weltweit Konten in jeder gewünschten Währung unterhalten, Bearer Shares ausstellen, überall auf der Welt Meetings abhalten und Geschäftsbeschlüsse überall auf der Welt fassen. Eines der besten Offshore-Tools.

J

JURISDICTION = GERICHTSBARKEIT (JURISDIKTION)
In dem Zusammenhang bezeichnet es das Land oder Territorium, in dem wir ein Unternehmen gründen (unter welcher Gerichtsbarkeit / Zuständigkeit der Behörden). Jede dieser Gerichtsbarkeiten hat andere Gesetze (Legislation / Rechtssprechung), die auf Firmen anzuwenden sind.

JURISDICTION OF INCORPORATION (FORMATION) = GERICHTSBARKEIT DES UNTERNEHMENS
Die Gerichtsbarkeit unter welcher eine Firma gegründet wurde.

K

KAPITAL = CAPITAL
In diesem Zusammenhang meist Stammkapital. Siehe Capital

KNOW YOUR CUSTOMER PROGRAM (KYCP) = KENNE DEINE KUNDEN PROGRAMM
Diese Regelung, im Zuge des Patriot Act erlassen, besagt, daß die Banken Ihre Kunden kennen müssen. Damit soll Geldwäsche verhindert werden und Terroristen die Möglichkeit genommen werden anonym Geld zu transferieren.

KONKURS = BANKRUPCY
Erklärung der Zahlungsunfähigkeit von Firmen oder Privatpersonen (Privatkonkurs). Meist mit anschließender Verwertung der Aktiva durch einen Masseverwalter und Auflösung des Unternehmens.

KONTO = ACCOUNT
Abgekürzt Acc.

KORRESPONDENZBANK = CORRESPONDING BANK
Siehe auch Intermediary Bank.

KREDITORENVERBAND = CREDITORS UNION
Zusammenschluss bzw. Firmen die Daten zum Schutz der Kreditoren (Banken, Kreditgeber, Leasingfirmen, etc.) liefern. Die Gegenstücke zur deutschen SCHUFA sind in Österreich der KSV und Alpenländischer Kreditorenverband, in Schweiz der ZEK, in den USA und Canada Equifax, Transunion, Experian (consumer credit bureaus in US)

KSV KREDITSCHUTZVERBAND
Österreichisches Gegenstück zur deutschen SCHUFA, Gemeinschaft zum Schutz der Kreditoren. Zentrale Erfassung von Krediten an Personen und Firmen, Auskunftei über Bonität und Zahlungsmoral, Auflistung von Ausgleichen, Konkursen, etc.

L

L/C LETTER OF CREDIT = KREDITBRIEF; AKKREDITIV
Garantieschreiben (meist einer Bank) als Zahlungszusage. (Siehe Akkreditiv)

LEGALISATION = BEGLAUBIGUNG
(auch Legalization) Siehe auch Apostille. Die Apostille besteht aus einem festgelegten Text, der der Bestätigung der Echtheit der Unterschrift, der Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls der Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist, dient. Die Apostille wird auf der Urkunde selbst oder auf einem mit ihr verbundenen Blatt angebracht; sie muß unter der Überschrift 'Apostille' mit der Bezeichnung 'Le Haager Konvention vom 5. Oktober 1961' ' (bzw. in der jeweiligen Sprache – z.B. 'Le Hague Convention of Oct. 5th. 1961' ; 'Convention de la Haye du 5 octobre 1961') versehen sein.

LEGAL ENTITY (LEGAL PERSON) = JURIDISCHE PERSON (RECHTSPERSÖNLICHKEIT)
Eine Rechtspersönlichkeit (IBC, Ltd., LLC, GesmbH., AG, Verein, etc.) existiert unabhängig von ihren Gründern, Teilhabern, Aktionären oder Mitgliedern. Die Haftung einer juridischen Person ist auf ihr eigenes Vermögen beschränkt. Die persönlichen Besitztümer der Gründer, Teilhaber oder Aktionäre können im Falle der Zahlungsunfähigkeit der juridischen Person von Gläubigern nicht gepfändet werden. Eine juridische Parson hat weitgehend dieselben Möglichkeiten wie eine natürliche Person, kann (Grund-)Besitz erwerben, andere Personen oder Firmen klagen und muß sich ebenso vor Gericht verantworten wie eine natürliche Person.

LEGISLATION = LEGISLATIVE (GESETZGEBUNG)
In diesem Zusammenhang bezieht es sich auf das jeweils anwendbare Gesetz

LE HAGUE CONVENTION = HAAGER KONVENTION
Siehe Apostille. Apostillen entsprechend der Haager Konvention vom 25. Oktober 1961 sind automatisch in allen Unterzeichnerstaaten beglaubigt und gültig. Damit erspart man sich, einzelne Dokumente in anderen Staaten zusätzlich beglaubigen zu lassen, was mühsam, zeitraubend und teuer wäre.

LIABILITY = VERPFLICHTUNG
Bestehende oder künftige Verpflichtungen wie z.B. Schulden, Vertragsverpflichtungen u.a. fremde Ansprüche aus welchem Titel auch immer.

LIMITED LIABILITY = BESCHRÄNKTE HAFTUNG
In diesem Zusammenhang die Haftung der Gesellschafter / Teilhaber einer Company Limited by Shares oder Limited by Guarantee. Limited wird üblicherweise mit Ltd. (entspricht GmbH.) abgekürzt.

LIQUIDATION = STILLEGUNG, LIQUIDIERUNG

LIQUIDATOR = MASSEVERWALTER

LLC. = LIMITED LIABILITY COMAPANY
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

LTD. (LIMITED) = GMBH. (BESCHRÄNKTE HAFTUNG)
Siehe Limited Liability

M

MAESTRO
Debitkarte (für POS-Einkäufe und Geldausgabeautomaten geeignete Guthabenkarte der Mastercard-Gruppe)

MASSEVERWALTER = LIQUIDATOR

MASTERCARD
Kreditkarte

MEETING = TREFFEN
In dem Zusammenhang meist Gesellschafterversammlung
MEETING OF THE BOARD (OF DIRECTORS) = GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG / GESCHÄFTSFÜHRUNGSVERSAMMLUNG

MEMBER = MITGLIED
Im Zusammenhang Halter eines Anteils an einer Delaware LLC oder dasselbe wie Shareholder (Teilhaber) an einer anderen Gesellschaftsform.

MEMORANDUM OF ASSOCIATION = MEMORANDUM DER FIRMA
Das Memorandum hält die wichtigsten Eckdaten der Firma (Name, Gesellschaftsform, Firmensitz, vertretender Agent, Stammkapital, Anzahl der Anteile, Gesellschaftszweck, was das Unternehmen machen darf und nicht machen darf, etc.) fest. Als Anhang dazu werden die Details in den Articles of Association festgelegt. Siehe auch Articles of Association. Mustertexte finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

MINOR = MINDERJÄHRIGER
Jemand der in seinem Land die Volljährigkeit noch nicht erreicht hat

MONEY LAUNDERING = GELDWÄSCHE
Der Prozess und die Techniken Gelder (aus kriminellen Aktivitäten) zu tarnen, die Herkünfte zu verschleiern und sie zu investieren, gekoppelt mit dem Prozess sie zu legalisieren (reinzuwaschen). Der erste 'Geldwäscher' dürfte Al Capone gewesen sein, der sein Geld in Waschsalons (Laundromaten) investierte.

MUTTERGESELLSCHAFT = PARENT COMPANY
Gesellschaft, die Anteile an anderen Firmen (Tochtergesellschaften) hält. Auch Holding.

N

NATURAL PERSON = NATÜRLICHE PERSON
Im Gegensatz zu einer juridischen Person ein lebendes Individuum.

NCCT - NON COOPERATING COUNTRIES AND TERRITORIES = NICHT KOOPERIERENDE STAATEN UND TERRITORIEN
Staaten, die nicht mit der FATF kooperieren. Aktuelle Liste siehe   www1.oecd.org/fatf/NTTC_en.htm  

NOMINALE / NOMINAL CAPITAL = NENNWERT / GENANNTES STAMMKAPITAL
Der Wert, der als Stammkapital des Unternehmens angegeben wurde und bis zu dessen Höhe das Unternehmen (bzw. die Teilhaber, soferne der Teil noch nicht ins Unternehmensvermögen eingebracht wurde) haftet. Offshore- IBC’s haben meist ein nominales Stammkapital in der Höhe von 50.000,- $ (50.000 Anteile zu je 1,- $)

NOMINAL DIRECTOR = NOMINELLER DIREKTOR
Ein Direktor, der seine Position nur formell innehat, während die tatsächlichen Entscheidungen vom Firmeninhaber oder seinem Agenten getroffen werden – ein vorgeschobener Direktor.

NOMINAL SHAREHOLDER (MEMBER) = NOMINELLER TEILHABER (MITGLIED)
Nomineller (vorgeschobener) Teilhaber, der die Anteile des wahren Inhabers treuhänderisch hält und dessen Weisungen befolgt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt überträgt der Nominal Shareholder (formaler Teilhaber) die Anteile wieder an den tatsächlichen Besitzer.

NOMINEE(S) = TREUHÄNDER / STROHMANN
Siehe auch Nominal Director (shareholder). Eine vorgeschobene Person, die treuhänderisch als Strohmann für den tatsächlichen Inhaber oder Geschäftsführer operiert und von dessen Weisungen anhängig ist.
Nominees werden auf Wunsch des Inhabers für Offshore Firmen bereitgestellt um die wahre Identität des Inhabers bzw. Geschäftsführers zu verschleiern. Dazu werden die Anteile nur formell von einem Strohmann gehalten, der in offiziellen Unterlagen (Firmenregister, etc.) auftaucht, sonst aber keine Rechte hat. Der endgültige Entscheidungsträger (Inhaber) bleibt stets der Firmeninhaber. Zu einem gewissen Zeitpunkt überträgt der Nominee die Rechte wieder an den ursprünglichen Inhaber bzw. eine Person, die vorher für diesen Zweck bestimmt wurde.

NOMINEE COMPANY = VORGESCHOBENE FIRMA
Unternehmen, das als Nominee fungiert. Eine NC ist eine Körperschaft, die nicht zu dem Zweck gegründet wurde tatsächlich Geschäfte abzuwickeln, sondern lediglich zu Repräsentationszwecken des Begünstigten bzw. zur Wahrung seiner Anonymität dient. Die zwei wichtigsten Funktionen einer NC sind:

Funktion als Agentur / Agent:
In diesem Fall wird die NC wird im Hochsteuerland, in der die tatsächlichen Geschäfte des Begünstigten abgewickelt werden, gegründet. Im Gegensatz zu einer Offshore-Firma ist diese NC eine 'Onshore-Firma'. Diese Firma (NC, genannt 'Agentur' / 'Agent') schließt einen (Vertretungs-/Agentur-)Vertrag mit einer Offshore-Firma (genannt 'Principal'), deren Interessen die Agentur weiterhin Onshore vertritt. Der Agent wickelt im Namen des Prinzipals sämtliche tatsächlichen Geschäfte ab. Das (geringe) Einkommen des Agenten ist jedoch lediglich eine Provision, ohne daß sämtliche Rechnungen der Offshore-Firma (des Prinzipals) in der Buchhaltung dieser NC bzw. des Agenten auftauchen würden. Lediglich die Provisionsabrechnung scheint in den Büchern der NC auf. Die NC kann natürlich auch Besitz (Grundstücke, etc.) erwerben und Ausgaben tätigen um die Steuerbelastung weiter zu reduzieren. Und selbstverständlich wird die NC selbst wieder von Nominees geführt und verwaltet.
Das beschreibt nur in groben Zügen eine mögliche Konstruktion. Details sind unbedingt mit erfahrenen Rechts- und Steuerberatern zu besprechen, damit die Konstruktion im Rahmen der bestehenden Gesetze erfolgreich funktioniert.

Managementfunktionen:
Eine NC ist ein effizientes Offshore-Werkzeug um sowohl die Vertraulichkeit zu wahren und gleichzeitig Kontrolle über andere Offshore-Unternehmen und zum Besitzschutz zu behalten. Als Beispiele sei genannt: Eine NC, die als Foundation Council oder als Protektor in einer Privatstiftung / Trust eingesetzt wird oder eine NC, die als Holdingunternehmen fungiert. (Siehe auch Corporate Director). In einigen Fällen / Jurisdiktionen ist es sinnvoll diese Konstruktionen zu wählen.


NOMINEE DIRECTOR
Im Zusammenhang mit unserem Service ist ein Nominee Director eine natürliche oder juridische Person, die als vorgeschobener Direktor einer von uns gegründeten Unternehmen (IBC in Nevis, BVI, Bahamas, Belize, Mauritius, Seychellen; Nevis reinsurance Company, Zypern Company, U.K. PLC., oder in einer US Corporation) fungiert.

NOMINEE MANAGER
Dasselbe wie Nominee Director in einer LLC.

NOMINEE SHAREHOLDER (MEMBER IN EINER DELAWARE LLC)
Siehe Nominal Shareholder – ein vorgeschobener Strohmann, der auf Kundenwunsch dessen Firmenanteile treuhänderisch hält sodaß der tatsächliche Anteilseigner nicht offiziell (in registeren, etc.) aufscheint und diese Anteile zu einem bestimmten Zeitpunkt an den vorher bestimmten Inhaber (bzw. dem tatsächlichen Begünstigten Inhaber) zurück überträgt.

NON-RESIDENT = NICHT ANSÄSSIG(ER)
Im Bezug auf eine Gerichtsbarkeit: eine Person (oder Rechtspersönlichkeit) die ihr Domizil bzw. Geschäftssitz nicht im Bereich dieser Gerichtsbarkeit hat.

NON-RESIDENT ALIEN (NRA) = NICHT ANSÄSSIGER AUSLÄNDER
Eine Person, die weder Einwohner (Ansässiger) noch Staatsbürger des Landes ist (besd. In den USA)

NOTARIZATION = NOTARIELLE BEGLAUBIGUNG
Die Beglaubigung eines Dokumentes (Echtheit der Kopie, Echtheit der Unterschrift) durch einen Notar.

NOTARY = NOTAR

O

OFFSHORE = 'WEG VON DER KÜSTE'
In diesem Zusammenhang gebräuchlich für Firmen, die im Ausland gegründet, registriert, eingetragen, gemanagt, geleitet, ... werden – insbesondere wenn diese aus Gründen der Steuerersparnis und / oder Eigentumsschutz geschieht.

OFFSHORE BROKERAGE ACCOUNT = OFFSHORE BROKER KONTO
Ein Offshore Brokerage Konto wird meist eingerichtet um Gewinne einer Offshore / Onshore-Firma bzw. die Vermögenswerte einer Privatstiftung oder Trusts zu investieren.
Der Hauptgrund um Gelder Offshore zu parken ist meist der Besitzschutz, um Eigentum vorsorglich vor künftigen Zugriffen zu bewahren.
Der zweite Grund ist Diskretion. Die Rechte im Zusammenhang mit der Privatsphäre schwinden – insbesondere in der EU und Nordamerika - immer mehr
Ein weiterer Grund ist sich Flexibilität bei Investments offen zu halten. Zahlreiche große Investmentprogramme (von Regierungen gestützt) sind Einzelpersonen oder Firmen nur limitiert zugänglich.
Erfragen Sie Details zur 'Carribean Brokerage' oder der 'Cyprus Bank' Option.

OFFSHORE FINANCIAL CENTRES (OFC) = OFFSHORE FINANZZENTREN
Eine Jurisdiktion, die mehrere oder alle dieser Services bietet: Geringe bis keine Steuer, moderate Finanzreglements, Bankgeheimnis, Anonymität. Beachten Sie dazu die Liste mit den jeweiligen Eigenheiten der ausgewählten Offshore-Zentren, in denen wir Offshore-Firmengründungen anbieten: Bahamas, Belize, BVI, Nevis, Zypern, Delaware, Mauritius, Seychellen, U.K. Panama, etc.

OFFSHORE TOOLS = OFFSHORE WERKZEUGE
Instrumente um mit Hilfe von Offshore-Unternehmen (in Offshore-Jurisdiktionen) Steuern zu sparen und Besitz zu schützen.

OPERATING EXPENSES = LAUFENDE KOSTEN
Die ständig anfallenden täglichen Kosten eines Unternehmens oder Betriebskosten eines Besitzes

OECD ORGANISATION FOR ECONOMIC COOPERATION AND DEVELOPMENT = ORGANISATION FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG
Derzeit 29 Mitgliedsstaaten die die Grundregeln der freien Marktwirtschaft, Mehrparteien-Demokratie und Schutz der Menschenrechte teilen. Ursprünglich 20 Westeuropäische und Nordamerikanische Staaten, später auch Japan, Australien, Finnland und Neuseeland, kürzlich wurden Mexico, Ungarn, Tschechische Republik, Polen und Korea OECD-Mitglieder. Ziele der OECD sind Hilfe für die Mitgliedsstaaten bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Erhöhung des Lebensstandard durch Koordination der Politik, sowie harmonische Entwicklung der Weltwirtschaft und Hilfe für die Entwicklungsstaaten.

P

PAID IN CAPITAL = EINBEZAHLTES STAMMKAPITAL
Der Teil des Stammkapitals eines Unternehmens der bereist in das Unternehmen eingebracht wurde. Für den nicht einbezahlten Teil des Unternehmenskapitals (Nominale) haften die jeweiligen Teilhaber bis zur Höhe ihrer Anteile.

PARENT COMPANY = MUTTERGESELLSCHAFT
Gesellschaft, die Anteile an anderen Firmen (Tochtergesellschaften) hält und in direkter Beziehung zu ihren Tochterfirmen, Filialen und anderen Niederlassungen steht - Siehe auch Holding.

PARTNERSHIP = PARTNERSCHAFT
Eine auf Gewinn ausgerichtete Organisation, in die zwei oder mehrere Personen (Partner) Kapital oder Arbeit einbringen. Der Gewinn (oder Verlust) dieses profitorientierten Zusammenschlusses wird in einem festgelegten Verhältnis unter den Partnern aufgeteilt. Eine typische Partnerschaft kreiert keine von den Partnern unabhängige Rechtspersönlichkeit und ist steuer-transparent. Auch ist die Haftung der Partner nicht begrenzt und Verpflichtungen der Partnerschaft können auch das Privatvermögen der Partner mit einbeziehen.

PATRIOT ACT = PATRIOTEN GESETZ
Nach dem Terroranschlag von 11.9.2001 erlassenes Gesetz (USA Patriot Act / USAPA), das u.a. auch dazu dient, gesuchten Terroristen den anonymen Geldtransfer unmöglich zu machen. Mit diesem Act wurden dem Staat weitreichende Macht gegeben um in die Privatsphäre einzudringen. Das 342 seitige Dokument, das mehr als 15 Statuten ändert wurde am 26. Oktober 2001 von Präsident Bush unterzeichnet.

PIN(-CODE); PERSONAL IDENTIFICATION NUMBER
Zahlencode zum Zugriff auf Konten, Geldbehebung per Debitcards, Kreditkarten bei ATM etc.

P.O.S. POINT OF SALE = PUNKT DES VERKAUFES / EINKAUFES / GESCHÄFT

POWER OF ATTORNEY = VOLLMACHT
Handlungsvollmacht für einen Direktor oder anderen Firmenvertreter um Verträge zu unterzeichnen, Konten zu eröffnen, etc. Bei Firmen, die von Nominees geführt werden wird, der Vertreter des Unternehmens (häufig auch der Inhaber) von diesen Nominees mittels Power of Attorney bevollmächtigt. Damit ist z.B. der Eigentümer zeichnungsbevollmächtigt, ohne preisgeben zu müssen, daß er auch der Begünstigte ist. Mustertexte finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

PLC = PUBLIC LIMITED COMPANY

PREPAID = VORAUSBEZAHLT
z.B. Wertkarten, Debitcards (VISA Electron Prepaid), etc.

PRIVATE FOUNDATION = PRIVATSTIFTUNG
Im Kontext ist damit eine Panama Privatstiftung / Panamesische Körperschaft gemeint, die die Merkmale eines Trusts mit denen einer IBC verbindet. Ähnlich einem Trust ist der Zweck einer Private Foundation der Schutz des Eigentums, das der Stifter (und andere Personen) der Stiftung zugunsten der/des Begünstigten und zur Weitergabe an diese(n) schenken. Wie auch eine IBC ist die Private Foundation in Panama eine juridische Person, die Steuerfreiheit genießt. Ein Offshore Tool zur Asset Protection. Weitere Details lesen Sie unter unseren Offshore Finanzzentren - Panama (und Nevis Trust) und unter dem Stichwort Trust.

PRIVATSTIFTUNG = PRIVATE FOUNDATION

PRIVATE UNLIMITED COMPANY = PRIVATFIRMA OHNE HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Eine Firma mit unbegrenzter Haftung der Teilhaber

PROFIT TAX = GEWINNSTEUER
Der Steuersatz, der auf den Gewinn einer Person (Firma) eingehoben wird. In Offshore Zentren meist Null.

PROTECTOR = 'BESCHÜTZER' / SCHIRMHERR
Ein Protektor ist der 'Wachhund', der die Aktivitäten des Foundation Councils (Stiftungsrates einer Privatstiftung) überwacht um sicherzustellen, daß die Anweisungen des Stifters eingehalten werden.

PUBLIC = ÖFFENTLICH

PUBLIC LIMITED COMPANY (PLC) = ÖFFENTLICHE GESELLSCHAFT
Die Anteile solch einer Gesellschaft dürfen öffentlich zum Kauf angeboten werden und die Haftung der Teilhaber ist auf den unbezahlten Teil der Anteile, die sie besitzen beschränkt.

PUBLIC NOTARY = ÖFFENTLICHER NOTAR

R

RECHTSGRUNDLAGE = APPLICABLE LAW (LEGISLATION)
Hier: das jeweils zur Anwendung gebrachte (Firmen-)Gesetz, die Gesetzgebung auf die sich eine Firmengründung stützt (siehe Applicable Law) – die jeweils anwendbaren Gesetze zu den einzelnen Firmenformen und Jurisdiktionen finden Sie im Memberbereich unter den Menüpunkten 'Bibliothek' bzw. 'weiterführende links'

REGISTERED AGENT = REGISTRIERTER AGENT
Ein Registrierter Agent vertritt eine IBC, Privatstiftung, Corp. oder LLC. in der jeweiligen Gerichtsbarkeit, wo das Unternehmen registriert ist. Er stellt eine registrierte Büroadresse (Zustelladresse für Behördenschreiben) zur Verfügung, verfügt über die Kontakte zu den Behörden und bekommt alle Schreiben im Zusammenhang mit Steuer / Abgaben, etc. die an das Unternehmen gerichtet sind. Dieser Agent ist Vorschrift, damit das Unternehmen für die Behörden erreichbar ist und ein Teil der laufenden Kosten einer Offshore-Firma.

REGISTERED OFFICE = REGISTRIERTES BÜRO
Ein registriertes Büro einer Offshore-Firma muß innerhalb der jeweiligen Gerichtsbarkeit liegen und dient zur Zustellung der Behördenschreiben an das Unternehmen. Das registrierte Büro wird (meist) vom registrierten Agenten gestellt, der – falls nötig – die Behördeninformationen, Rechnungen, Mahnschreiben, Gerichtsbriefe, etc. an den Firmenvertreter weiterleitet.

REGISTRAR = REGISTRIERUNGSBEAMTER

REPRESENTATIVE = REPRÄSENTANT; VERTRETER
Ein (vom Direktor des Unternehmens) eingesetzter Vertreter einer Firma. Kann ein Angestellter ebenso sein wie ein freier Mitarbeiter, Agent oder ein selbständiger Kaufmann bzw. eine unabhängige Firma (Agentur)

REPRESENTING OFFICE = REPRÄSENTANZ
Zweigstelle, Vertretungsbüro, etc. das aber meist keine eigenständigen Geschäfte tätigt, sondern nur die Interessen des Hauptbüros, das die Geschäfte tatsächlich abwickeln wahrnimmt.

RESIDENT = ANSÄSSIG(ER) / EINWOHNER
Im Bezug auf die Gerichtsbarkeit: eine juridische oder natürliche Person, die ihren Wohn- oder Firmensitz innerhalb der jeweiligen Gerichtsbarkeit hat.

(BANK) ROUTING NUMBER = BANKLEITZAHL
Auch Bank Sorting Number

S

SCHEINFIRMA = DUMMY CONCERN
Eine ordentlich und legal gegründete Offshore-firma ist keine Scheinfirma, sondern ein tatsächlich existentes und international anerkanntes Unternehmen.

SCHUFA
Die SCHUFA Holding AG. (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) verfügt über 317 Millionen Einzeldaten zu 59 Millionen Personen. Auskunftei für Kreditoren (zur Vermeidung von finanziellen Risiken). Die Gegenstücke dazu in Österreich sind der KSV (Kreditschutzverband), Alpenländischer Kreditorenverband, der ZEK in der Schweiz, Equifax, Experian, Transunion in USA.

SECRECY = DISKRETION

SECURED = BESICHERT
Secured Visa oder Mastercards sind Kreditkarten, die durch eine Depotzahlung bei der ausgebenden Bank besichert sind.

SECURITIES = SICHERHEITEN
Anteile, Bonds oder andere Instrumente, die Nachweise und Garantien für die Erfüllung einer Verpflichtung sind. Securities (Wertpapiere) werden auf den Finanzmärkten gehandelt. Mit Eröffnung eines Offshore Brokerage Accounts können Sie im Internet mit Securities handeln.

SELBSTÄNDIG(ER) = INDEPENDENT

SETTLEMENT = AUSGLEICH

SETTLOR = STIFTER
Auch Grantor (Spender, Geber) – derjenige der durch eine Spende Vermögen in einen Trust einbringt und damit den Trust ins Leben ruft. Das eingebrachte Vermögen wird im Trust von einem Treuhänder (Trustee) verwaltet, der auch den Ertrag (Vorteile, Fruchtgenuß) den Begünstigten zukommen läßt.

SHARE = ANTEIL
Teilhaberschaft an einer Gesellschaft (Company limited by shares)

SHARE CAPITAL = STAMMKAPITAL
Siehe Capital

SHARE CERTIFICATE = ANTEILSCHEIN
Dokument, das die Teilhaberschaft an einem Unternehmen ausweist. Ähnlich einem 'Stock Certificate' (Aktie).

SHAREHOLDER = TEILHABER
Mitinhaber einer Firma, Inhaber von einem oder mehrerer Anteile eines Unternehmens.

SHARE TRANSFER = ÜBERTRAGUNG VON ANTEILEN
Die Übertragung von Geschäftsanteilen (Shares, Aktien) von einem auf einen anderen Inhaber.

SHELF COMPANY = 'REGAL-FIRMA'
Firma von der Stange. Eine bereits von uns gegründete Firma, die sofort übernommen werden kann. Alle unsere Shelf Companies sind 'Sauber' in dem Sinn, daß sie noch niemals irgendwelche Geschäfte getätigt haben oder Verpflichtungen eingegangen sind. Bei Übernahme einer Shelf Company entscheidet der Kunde über die Bestellung von Direktoren und die Aufteilung und Ausstellung von Anteilen.
Eine fertige Firma bietet sich dann an, wenn die Zeit drängt und der Firmenname für den gewünschten Zweck keine Rolle spielt. Shelf-Companies können bereits vor einiger Zeit gegründet worden sein und sind damit ideale Mäntel um bereits früher getätigte Geschäfte in einer steuerschonenderen Umgebung zu fakturieren.
Wir haben stets eine Auswahl an Shelf Companies, die zur sofortigen Übernahme durch die Kunden bereit sind.
Fordern Sie bei Interesse unsere aktuelle Liste der fertig verfügbaren Firmen (mit Jurisdiktion, Firmenform, Name und Gründungstag) an.

SHIPPING COMPANY = SCHIFFAHRTSGESELLSCHAFT
Firma die eines oder mehrere Schiffe unterhält. Ideale Jurisdiktion für eine SC ist Zypern.

(BANK) SORTING NUMBER = BANKLEITZAHL

SSN SOCIAL SECURITY NUMBER = SOZIALVERSICHERUNGSNUMMER
Nur US-Bürger haben eine SSN, die Nummer wird meist von US-Banken zur Kontoeröffnung oder für Kreditkartenanträge abgefragt.

STAMMKAPITAL = CAPITAL / (NOMINAL) SHARE CAPITAL
Siehe Capital.

STATUTEN = ARTICLES
Siehe Articles of Association

STEUER = TAX

STEUERNUMMER = TAX ID.

STEUEROASE = TAX HEAVEN
Eine Jurisdiktion, die Ausländern interessante Steuervorteile einräumt.
Siehe auch Offshore Financial Center für die handverlesenen Jurisdiktionen die diese Vorteile bieten.

STOCK CERTIFICATE = AKTIE
Anteilschein eines Unternehmens (Aktiengesellschaft)

STOCK EXCHANGE = BÖRSE

SUBSIDARY (COMPANY) = TOCHTERGESELLSCHAFT
Ein Unternehmen, dessen (Mehrheits)anteile einer anderen Firma gehören.

SWIFT CODE = S.W.I.F.T.
Steht für Society for worldwide Interbank Financial Telecommunications. Buchstabenkombination zur Identifizierung der Banken, enthält das Land, die Bank, sowie die Zweigstelle. (Siehe auch BIC) Der am meisten genutzte Serviceanbieter für den internationalen Austausch von Finanzinformationen weltweit. Drei miteinander verbundene Schaltzentralen in den USA, Belgien und den Niederlanden bilden ein Datennetzwerk.

T

TASK = AUFGABE

TAX = STEUER

TAX HEAVEN = STEUERHIMMEL (STEUEROASE)
Eine Jurisdiktion, die Ausländern interessante Steuervorteile einräumt.
Siehe auch Offshore Financial Center für die handverlesenen Jurisdiktionen die diese Vorteile bieten.

TAX ID. = STEUERNUMMER

TAX PLANNING = STEUERPLANUNG
Die legalen Schritte, die man unternehmen kann um seine Steuerbelastung zu minimieren. Die Offshore-Tools IBC, Privatstiftung, Trust, LLC, ... werden zu diesen Zwecken verwendet.

TEILHABER = SHAREHOLDER

THE STATUTE OF ELIZABETH = STATUTEN VON QUEEN ELIZABETH
Diese 400 Jahre alten Statuten (im 16. Jahrhundert von Königin Elizabeth I. erlassen) besagen, daß ein Vermögenstransfer in einen Trust dann ungültig ist, wenn der Transfer mit dem Zweck erfolgte Zahlungen zu verhindern, zu verzögern bzw. Kreditoren oder künftige potentielle Kreditoren zu behindern oder zu betrügen. Manche Offshore-Juridikaturen (z.B. Nevis) haben diese Statuten in Bezug auf ihre Trust-Gesetzgebung für ungültig erklärt.

TOCHTERGESELLSCHAFT = SUBSIDARY (COMPANY)

TRANSFER = ÜBERTRAGUNG, ÜBERWEISUNG
Übertragung von Gesellschaftsanteilen, Transfer von Kapital, Überweisungen, etc.

TRANSUNION
Einer der Kreditorenverbände (consumer credit bureaus) in US, die die Verifizierung der Anträge für Kredit- und Debitkarten durchführt (weitere sind Equifax, Experian)

TRUST = STIFTUNG
Ein legales Konstrukt bei dem Besitz im Namen eines Treuhänders (Trustee) für den/die Begünstigten (Beneficiary) verwaltet wird. In manchen Jurisdiktionen (z.B. Nevis) können der Stifter und der Begünstigte dieselbe Person sein.
Die moderne Welt ist voller Schuldenfallen und für einen Selbständigen ist die Gefahr durch Konkurs alles zu verlieren größer als bei einem Autounfall getötet zu werden. Eine wohldurchdachte Stiftung ist ein legales, effizientes Schutzschild, daß den Besitz schützt. Ein nötiger Airbag für das Vermögen.
Die wichtigsten Einsatzgebiete sind:
Schutz des Vermögens bei drohenden Insolvenzen vor möglichen Gläubigeransprüchen (nicht bei bereits bestehenden Ansprüchen!)
Schutz des Eigentums vor politischer oder wirtschaftlicher Instabilität.
Zur optimalen Steuerplanung
Schutz des Vermögens vor verschwenderischen Erben, bewußte Erbplanung. Dabei kann das Vermögen so angelegt sein, daß ein Begünstigter zwar die Erträge erhält, das Vermögen selbst jedoch nicht (oder erst zu einem späteren Zeitpunkt) antasten kann.
Als Offshore-Investment Vehikel.

Typische Elemente eines Trusts sind:
Stifter / (Settlor) – Der Gründer, er bringt das Vermögen in den Trust ein. Fallweise kann er mit dem Prodektor und/oder Begünstigten ident sein
Treuhänder / (Trustee) – Er wird der offizielle Inhaber und verwaltet das Vermögen nach den Wünschen des Stifters. Ein Treuhänder ist strikte weisungsgebunden und zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Für seinen Aufwand erhält er in der Regel einen Fixbetrag. In den meisten Offshore-Zentren muß ein Trustee lizenziert sein.
Protektor / (Protector) – Er hat die oberste Autorität dem Treuhänder die Weisungen zu erteilen, wie der Trust geführt werden muß, kann Trustees absetzen und neue / zusätzliche Treuhänder ernennen. Im Deed of Trust ist festgehalten, unter welchen Umständen Treuhänder zu ersetzen sind wann er die Zustimmung des Protektors für Transaktionen benötigt. Als Protector wird oft eine Nominal Company eingesetzt.
Begünstigte / (Beneficiary) – Er ist der Nutzniesser des Trusts und kann den Treuhänder gerichtlich zur Einhaltung seiner Obliegenheiten zwingen.
Deed of Trust: - Das offizielle Dokument in dem alle formellen Details des Trusts (mit Trustees, Protectors, Beneficiary, etc.) und dessen Management festgehalten sind.
Letter of Wishes / (Verfügung): In diesem vertraulichen Dokument hält der Stifter seine Verfügungen fest, wie der Trustee mit dem Vermögen des Trusts zu verfahren hat. Es ist ein eigenständiges Dokument, das als Anhang dem Deed of Trust beigefügt wird und jederzeit geändert werden kann.

Es gibt verschiedene Formen eines Trust:
Discretionary Trust / (umsichtiger Trust) – wenn ein Stifter selbst zu viele Macht über einen Trust und seine Tagesgeschäfte ausübt, kann dieser leicht als Scheingebilde unter Gläubigerattacken zusammenbrechen. Daher wird in dieser Trustform dem Trustee weitgehende Handlungsfreiheit eingeräumt, die so weit gehen kann ihm selbst die Wahl des Begünstigten zu gestatten.
Asset Protecton Trust / (Besitzschutz Trust) – Ein Trust der zu dem Zweck errichtet wird (das Vermögen des) Stifters und Begünstigte vor (möglichen künftigen) Gläubigeransprüchen zu schützen.
Resident (Domestic) Trust: Ein Trust der am Domizil oder Wohnsitz des Stifters errichtet wird. Die Deed of Trust muß einige Abänderungen zum Statute of Elizabeth enthalten, um ihm davor zu schützen keinen Trust zur Behinderung von Gläubigern zu errichten. Vom Fiskalstandpunkt gesehen ist ein Offshore-Trust ebenfalls ein Domestic Trust und der Besitz bleibt Eigentum des Stifters, falls er Einwohner der USA, Canada und einiger anderer OECD-Staaten ist.

Offshore-Trust (International Trust): Ein Trust mit folgenden Merkmalen:
Eingetragen unter einer Offshore-Jurisdiktion (meist in einem Land in dem das Statute of Elizabeth außer Kraft gesetzt wurde)
Der Trust kann daher bewußt zur Verhinderung von künftigen Gläubigerforderungen errichtet werden.
Mindestens einer der Treuhänder ist ein ortsansässiger, lizenzierter Professionist (licenced resident trustee)
Stifter und Begünstigte sind ständig non-resident
Meist dürfen in einen Offshore-Trust auch keine beweglichen oder nicht beweglichen Besitztümer aus der jeweiligen Jurisdiktion eingebracht werden (z.B. kein Grundbesitz aus dem Registrierungsland in den Offshore-Trust)

OFFSHORE TRUST RESÜMEE: Stifter und Begünstige im gut konstruierten Offshore-Trust haben gegenüber dem Domestic Trust folgende Vorteile:
Der Treuhänder des Trusts kann jeden Gerichtsentscheid, der in der zuständigen Gerichtsbarkeit von Stifter und/oder Begünstigten gefällt wurde ignorieren und muß sich den Anordnungen des Gerichtes (z.B. auf Pfändung, Herausgabe, etc.) nicht fügen. Er kann das Vermögen des Trusts in eine andere Gerichtsbarkeit verlegen und sich sogar den Anweisungen des Stifters widersetzen, sollte dieser durch einen Gerichtsentscheid zu etwas gezwungen werden, das seinem einmal verfügten Willen widerspricht.

Wir bieten Trust in Nevis und Private Foundations in Panama an

TRUST COMPANY = TREUHANDFIRMA
Eine ordentlich lizenzierte Firma, die Treuhandaufgaben übernehmen darf.

TRUSTEE = TREUHÄNDER
Die Person, die ein Trustvermögen verwaltet und managt. Der Treuhänder wird offiziell Eigentümer des Besitzes, den er zu verwalten hat. Zur vorgeschriebenen Zeit übergibt der Trustee das Vermögen oder die Erträge aus dem Vermögen an die Begünstigten.

U

ÜBERTRAGUNG = TRANSFER
Share Transfer = Übertragung von Gesellschaftsanteilen.

ÜBERWEISUNG = (WIRE) TRANSFER

U.K. UNITED KINGDOM = VEREINIGTES KÖNIGREICH
Großbritannien - England, Wales, Schottland und Nordirland. U.K. ist ein Teil vom, aber nicht ident mit dem British Commonwealth.

UNLIMITED = UNBEGRENZT

UNLIMITED COMPANY = GESELLSCHAFT OHNE HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
siehe Private Unlimited Company

USAPA = USA PATRIOT ACT
siehe Patriot Act

V

VERSCHWIEGENHEIT(SPFLICHT) = DISCRETION
Siehe auch Privacy. Die Verpflichtung von Bankangestellten, Beamten, Agenten, Nominees, etc. Stillschweigen über Kundendaten und Informationen die sie von Kunden erhalten haben zu bewahren.

VERTRAG = CONTRACT
Mustertexte der Verträge und Dokomente finden Sie in der Bibliothek oder auf Anfrage an The_Brain@GlobalCash.info

VISA
Kreditkarte

VISA ELECTRON
Debitkarte ausschließlich für elektronischen Einsatz (Online Abbuchung, ATM)

VIRTUAL VISA CREDITCARD
Virtuelle Visakarte. Sie erhalten dabei keine physische Karte, sondern lediglich die Kartennummer und den PIN. Mit dieser Karte können Sie Online einkaufen.

VISA DEBIT-CREDITCARD
Spezielle Visacard - Kombination aus Debit- und Kreditkarte. Die Karte ist durch ein Offshorekonto gedeckt und hat 75% des Bankguthabens als Verfügungsrahmen eingeräumt.

W

WAREHOUSE = LAGER

WIRE TRANSFER = BANK ÜBERWEIUNG

WITNESS = ZEUGE

Z

ZEUGE = WITNESS

ZEK
Zentralstelle für Kreditinformation - Schweizer Gegenstück zur deutschen SCHUFA (in Österreich KSV)

ZOLL (FREI) = DUTY (FREE)

ZWEIGSTELLE = BRANCH (OFFICE)
Filiale, Zweigniederlassung, die keine eigenständige Rechtspersönlichkeit darstellt (im Gegensatz dazu siehe auch Subsidary)

 

Anwendbare Gesetze, Gesetzestexte & Weiterführende Links
siehe Member-Bereich
Bibliothek

 

 

.... bei ' Z ' ist ...
logischerweise schluß mit offshore

 


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