HÄUFIGE FRAGEN

Bin ich durch die Gründung einer Offshore Firma automatisch überall und von allen Steuern befreit?
Nein, eine Offshore Firma eröffnet lediglich die Möglichkeit Gewinne in Jurisdiktionen zu erwirtschaften, in denen es keine oder nur eine geringe Steuerbelastung gibt. Lokale Steuern, die Sie in dem Land zahlen müssen in dem Sie ansässig sind, sind von diesen Vorteilen nicht betroffen. Fragen Sie dazu Ihren Rechts- und Steuerberater!

Bin ich durch die Gründung einer Offshore Firma von allen Abgaben befreit?
Nein, auch von lokalen Abgaben sind sie damit nicht befreit. Sie können dadurch weder lokale Abgaben, Zölle noch andere Gebühren generell vermeiden. Durch eine Offshore Firma haben Sie u.U. lediglich – durch eine wohldurchdachte Rechnungsgestaltung - die Möglichkeit auf die Höhe dieser Belastungen Einfluß zu nehmen. Fragen Sie dazu Ihren Rechts- und Steuerberater!

Zahlt sich für eine Privatperson die Gründung eines Offshore Unternehmens aus?
Dazu kann keine allgemein gültige Aussage getroffen werden, es kann aber durchaus sein, daß es Vorteile mit sich bringt. Das kann in Steuerersparnis (z.B. im Bereich von Nebeneinkünften) ebenso liegen wie im Bereich Investments, Eigentumsschutz oder Erbschaftsangelegenheiten (Trust, Privatstiftungen). Beraten Sie sich dazu mit einem Fachmann.

Zahlt sich für eine kleines bis mittleres Unternehmen die Gründung eines Offshore Unternehmens aus?
Auch das läßt sich nicht generell beantworten. Das wird nicht nur vom Gewinn, Umsatz und der Art des Umsatzes, sondern auch von der Branche, dem jeweiligen Land und dessen (Steuer-)Gesetzen und Steuersätzen abhängen, sondern auch von der Kreativität des einzelnen Unternehmers. Beraten Sie sich dazu in jedem Fall mit einem Fachmann.

Zahlt sich für mich die Gründung eines Offshore Unternehmens aus – ab welcher Einkommenshöhe oder ab welchem Vermögen?
Eine allgemein gültige Aussage ist nicht möglich. Die Rechnung müssen Sie selbst anstellen, ob Sie mit der Gründung eines Offshore Unternehmens soviel sparen können, daß sich die Gründung und der Betrieb auszahlt. Beraten Sie sich dazu mit einem Fachmann.

Wodurch kann ich wieviel sparen?
Auch das läßt sich nicht generell beantworten, da nicht nur jedes (Hochsteuer-) Land seine eigenen diesbezüglichen Gesetze, sondern auch unterschiedlich hohe Steuerbelastungen hat. Beraten Sie sich mit einem Fachmann!
Im Prinzip läßt sich – u.A. - durch folgende Möglichkeiten etwas sparen:

Beispiel Einkauf: Indem die Rechnungen von Lieferanten nicht direkt an Sie als Kunden, sondern an das Offshore Unternehmen gelegt werden und von dort an Sie als Kunden fakturiert wird.
Um Gewinne in einem Hochsteuerland zu reduzieren kann die Rechnungssumme entsprechend erhöht werden; das Offshore-Unternehmen verdient einen gewissen Prozentsatz als Provision, der von Steuern befreit ist.
Um Einfuhrabgaben zu senken kann der Rechnungsbetrag geringer angesetzt werden.

Bei Verkäufen: Die Rechnungen des Verkäufers in einem Hochsteuerland werden nicht direkt an den Endabnehmer ausgestellt, sondern (entsprechend niedrig) an das Offshore-Unternehmen, das als Zwischenhändler einen gewissen Prozentsatz aufschlägt und an den Endkunden weiterfakturiert. Der Gewinn ist steuerfrei.

Beispiel Personalkosten: Das Offshore-Unternehmen agiert als Personalleasing-Firma, die Mitarbeiter beschäftigt und diese an das Unternehmen in einem Hochsteuerland vermietet. Diese Methode setzt sehr genaue Kenntnisse der entsprechenden Gesetze (Arbeitsrecht, Pensionsversicherung, Krankenversicherung, etc.) voraus!

Beispiel Dienstleistungen: Das Offshore-Unternehmen kann z.B. als Vermittler, Kundenakquisiteur, Lieferant von KnowHow, Franchisegeber, etc. in Erscheinung treten und dafür Provisionen verrechnen.

Beispiel immaterielle Werte: Patente, Urheberrechte, Musterschutzrechte, Werknutzungsrechte, etc. können einem Offshore-Unternehmen gehören, für das der Verwender in einem Hochsteuerland die Verwendungsrechte bezahlt (Tantiemen, Veröffentlichungsrechte, etc.). Grafiker, Fotografen, Autoren, Musiker, u.ä. können einen Offshore-Agenten die Verwertungsrechte an ihren Werken abtreten. Ein Gastronom kann für die Vermittlung von Reisegruppen ebenso Provisionen bezahlen wie ein Wohnungsmakler,.... ein Offshore-Agent kann von zahlreichen Berufsgruppen angeheuert werden.

Beispiel lokale Abgaben: z.B. Anzeigenabgaben u.ä. (Kommunalabgaben) können fallweise durch die Fakturierung ins Ausland entfallen.

Beispiel Mehrwertsteuer / Umsatzsteuer: Durch Fakturierung einer Leistung / Ware ins Ausland entfällt häufig auch diese Steuer. Dazu muß jedoch meist ein Nachweis darüber erbracht werden, daß die Ware auch tatsächlich ins Ausland geliefert wurde bzw. darüber, daß die Leistung im Ausland erbracht bzw. dort wirksam wurde. Im E-Commerce ist dies häufig der Fall - z.B. im Bereich Online-Werbung: Bestellt ein Unternehmen (oder eine Privatperson) aus dem Land xyEU bei einer Online-Plattform (Suchmaschine, etc.) die ebenfalls im Land xyEU ansässig ist, Werbung (Banner, etc.), so wird die USt., ( - fallweise auch noch Anzeigenabgabe –) fällig, auch wenn die Werbung außerhalb des Landes xyEU bzw. weltweit wirksam wird. Bestellt hingegen ein Unternehmen von außerhalb xyEU dieselbe Werbung wird keine USt. verrechnet. Sinngemäß ist das auch auf Online-Auktionen, etc. anwendbar.
Während die MWSt. / USt. für Unternehmen ein Durchlaufposten ist, zahlen Private diese Steuer zur Gänze aus der eigenen Tasche!

Das sind nur fiktive Beispiele, die nicht als verbindlich oder als Vorschläge zu werten sind - Fragen Sie dazu Ihren Rechts- und Steuerberater!

Wie kann ich errechnen, wieviel mir die Gründung solch eines Unternehmens bringen würde?
Gehen Sie alle Kostenpunkte und alle Positionen, bei denen Sie Gewinne machen durch und überlegen Sie, welche Leistungen auch im Ausland erbracht werden könnten, welche Waren auch von einem Zwischenhändler gekauft werden könnten und welches Einsparungspotential sich dabei ergibt.
Bedenken Sie dabei aber, daß Sie auch im Hochsteuerland etwas verdienen müssen um die laufenden Kosten zu decken und daß die Gründe etwas in der Karibik und nicht im Supermarkt um die Ecke zu kaufen noch halbwegs erklärbar und nachvollziehbar sein müssen. Im Fall einer Steuerprüfung sollte nicht unbedingt eine angeblich auf den Bahamas gekaufte Packung Milch stutzig machen ...
Überlegen Sie, unter welchen Titeln Sie welche Zahlungen an ausländische Vermittler oder Agenten durchführen können. – Kann beispielweise ein wichtiges Patent, ein Vertretungsvertrag oder eine Lizenz auf den Namen einer Offshore-Firma lauten, für das Sie später Tantiemen zahlen?
Denken Sie darüber nach, ob Sie Ihre Arbeit für eine Offshore-Firma leisten könnten, die ihrerseits an die Auftraggeber die Rechnung sendet? Können auch Ihre Mitarbeiter von einem ausländischen Unternehmen beschäftigt werden?
Beraten Sie sich in dieser Frage unbedingt mit Experten!

Was muß ich dabei beachten?
Fragen Sie dazu unbedingt Ihren Rechts- und Steuerberater! Generell sei dazu geraten alle Vorgänge juridisch abzusichern und – wo nötig und sinnvoll - schriftlich festzuhalten. Insbesondere Vertretungsverträge (aus deren Titel Sie Gelder ins Ausland zahlen oder Rechnungen legen) sollten entsprechend korrekt aufgesetzt sein und den Behörden keine Gründe liefern die Vereinbarung anzuzweifeln. Wenn ein Vertretungsvertrag zwischen Ihnen und der Offshore-Firma so klingt als wäre es ein formloser Briefwechsel zwischen alten Freunden, kann das Zweifel an dem Dokument aufkommen lassen. Bedenken Sie alle Eventualitäten und formulieren Sie jede Vereinbarung entsprechend korrekt aus. Diese Aufgaben sollten Sie im Zweifelsfall immer einem befähigten Fachmann anvertrauen.

Ist die Gründung einer Offshore Firma recht bürokratisch?
Von unserer und von Seiten der Offshore Jurisdiktion ist der Vorgang völlig einfach und unbürokratisch, soweit es Sie betrifft. Bestellen, bezahlen, ... fertig! Unsere Offshore-Spezialisten kümmern sich um alles weitere und nehmen Ihnen alle Behördenwege ab.

Welche Firmennamen gibt es?
Sie dürfen sich die Namen frei aussuchen. Außer Sie wählen eine bereits gegründete Firma von der Liste der Shelf-Companies. Diese Namen können Sie nicht ändern.

Wie darf ich die Firma nennen?
Der Firmenname für eine Offshore-Firma / IBC ist i.d.R. frei wählbar (soferne der Name nicht bereits registriert ist), kann ein reiner Phantasiename sein, muß jedoch immer die Gesellschaftsform (Limited, Ltd., etc.) als Zusatz haben. Ausgenommen sind gewisse Bezeichnungen, wie Bank, Insurance, Trust, etc. (Hinweise auf eine Geschäftstätigkeit, die eine gesonderte Lizenz benötigen, wenn diese nicht gegeben ist), sowie Zusätze wie Federal, Government, Royal, ... (d.h. alles was darauf schließen läßt es wäre ein Unternehmen der Regierung oder des Britischen Königshauses).
Zur Registrierung müssen drei verschiedene Namen (z.B. mit einem Zusatz, in einer anderen Schreibweise, etc.) als mögliche Alternativen angegeben werden, damit – wenn ein Name bereits existiert – ein anderer Name verwendet werden kann. Wenn z.B. der Wunschname 'Trend Ltd.' ist, dieser jedoch schon registriert wurde (was sehr wahrscheinlich wäre), so sollten z.B. 'TrendGroup Limited', 'Trendy Trends Ltd.' o.ä. als Alternativen bereitstehen.

Wie lange dauert die Firmengründung?
Sie selbst benötigen dafür nur so lange als Sie brauchen um das gewünschte Firmenpaket auszuwählen und die Bestellung aufzugeben bzw. sich die Firmenform, Firmenname und andere Einzelheiten zu überlegen und sich mit Ihrem Rechtsanwalt / Steuerberater abzusprechen.
Je nach Jurisdiktion und Komplexität des gewünschten Offshore-Unternehmens haben Sie – im Normalfall – bereits nach 2 bis 8 Wochen Ihre offiziell registrierte Offshore-Firma. Eine bereits fertige Offshore-Ltd. (Shelf-Company) kann in wenigen Tagen übertragen werden und bereits kurz darauf können Sie die Dokumente in Händen halten. Eine komplizierte Firmenkonstruktion mit eigenen Firmenstatuten, die Gründung einer Privatstiftung mit zahlreichen Sonderklauseln und umfangreichen Besitzübertragungen, oder die Bewilligung für eine Banklizenz dauert logischerweise etwas länger.
Bedenken Sie daß die Kommunikation durch die Zeitverschiebung fallweise einen Tag länger dauern kann und Zahlungen und Dokumente von und nach Übersee geschickt werden:

Muß ich dazu irgendwo hin fliegen?

Nein, natürlich nicht! Sie müssen weder selbst irgendwelche Dokumente vor Ort unterschreiben noch sonst etwas selbst dort erledigen.

Muß ich dazu übersiedeln?
Nein, natürlich nicht, Sie müssen nicht extra auswandern, um die Vorteile einer Offshore-Firma zu genießen. Bedenken Sie jedoch, daß Sie i.d.R. dort einkommensteuerpflichtig sind, wo sie als Einwohner gemeldet sind und sich hauptsächlich aufhalten. Wenn Sie aus einem Offshore-Unternehmen auch ein persönliches Einkommen erzielen, müssen Sie dieses üblicherweise dort versteuern, wo sie wohnen und der 'Mittelpunkt Ihres Lebensinteresses' ist, wie das häufig genannt wird. Das bedeutet in vielen Ländern, wenn sie sich dort jedes Jahr länger als 6 Monate aufhalten. Fragen Sie dazu Ihren Steuer- bzw. Rechtsberater!

Was ist der Unterschied zwischen Einkommenssteuer und Gewinnsteuern?
Gewinne erzielt das Unternehmen (eine juridische Person), Einkommen erzielen Sie (als natürliche Person). Gewinnsteuern werden von den Gewinnen eines Unternehmens eingehoben, Einkommenssteuer auf das Einkommen (Lohn, Gehalt, Provision, Honorar) einer Person – egal ob selbständig oder angestellt. Wenn das Unternehmen von den Steuern auf die erzielten Gewinne befreit ist, so heißt das nicht, daß auch Sie auf Ihr Einkommen (z.B. ein Gehalt, den Sie von dieser Firma bekommen) keine Steuer zahlen. Fragen Sie dazu Ihren Steuer- bzw. Rechtsberater!

Wie kann ich die Einkommensteuer vermeiden?
Indem Sie aus dem Offshore-Unternehmen keinen persönlichen Gewinn ziehen und von dort kein Einkommen erhalten. Solange nur das Offshore-Unternehmen Gewinne erzielt, die Sie nicht als persönliches Einkommen verwenden, ist das Geld steuerfrei. Sobald Sie jedoch das Geld für Ihre persönlichen Bedürfnisse (im Land in dem Sie ansässig sind) verwenden wird es einkommensteuerpflichtig.
Erfragen Sie die Details bei Ihrem Steuer- bzw. Rechtsberater!

Wie kann ich trotzdem die Gewinne einer Offshore-Firma verwenden?
Sie können vom Offshore-Unternehmen ein reguläres Einkommen beziehen, das Sie einfach ganz offiziell versteuern können. Oder das Geld darf einfach nicht als Ihr Einkommen gelten und die Firmenkonten nicht verlassen, bzw. nur zu bestimmten Zwecken verwendet werden, die nicht als Einkommen ausgelegt werden können. Als Denkanstöße: Die Offshore-Firma kann die Miete für ein Repräsentationsbüro, für ein Leasingfahrzeug, oder ähnliches zahlen, Geschäftsessen, Reisen, etc. können mit der Firmen-Kreditkarte bezahlt werden, u.s.w. – natürlich darf ein Repräsentant auch verschiedene Spesen aus seiner Tasche bezahlen und mit der Firma abrechnen.... – Wenn ein Repräsentant dazu ermächtigt (inkassoberechtigt) ist, darf er auch Kundengelder (Zahlungen) entgegennehmen um Sie an das Unternehmen weiterzuleiten.
Achtung – das sind fiktive Beispiele, deren Nachahmung u.U. nicht den jeweiligen Landesgesetzen entsprechen könnte! Praktische Anwendungen sollten unbedingt mit Steuer- bzw. Rechtsanwälten besprochen werden!

Besitzschutz: was bedeutet das?
Was nicht Ihnen gehört kann Ihnen keiner wegnehmen! Wenn Ihr Haus einer Privatstiftung gehört dann kann Ihnen niemand dieses Haus wegnehmen – weil es ja nicht Ihnen gehört. Daß Sie darin wohnen hat damit nichts zu tun. Wenn Sie in einem Mietshaus wohnen, kann Ihrem Vermieter auch niemand das Haus wegnehmen, wenn Sie als Mieter Schulden haben.

Wozu ist das gut?
Die heutige, schnellebige Welt ist voller Gesetze und Verordnungen, Prozeße, Regreßansprüchen und Schuldenfallen, daß es immer schwieriger wird sich sicher durch den Dschungel aus Bürokratie und Paragraphen zu bewegen. Dem sorgfältigsten Handwerker, dem seriösesten Kaufmann und dem aufmerksamsten Selbständigen kann einmal ein Fehler passieren, der einem Hab und Gut kosten kann.

Was ist dabei zu beachten?
Die Besitztümer, die Sie vor möglichen Zugriffen schützen wollen müssen rechtzeitig (!) offiziell (!) in das Vermögen eines Trusts, einer Privatstiftung oder anderen juristischen Körperschaft übertragen werden. D.h. es muß ein rechtlich einwandfreier Vorgang sein! Jeder Fehler kann schwerwiegende Folgen haben. Dabei darf z.B. auf Grundbucheintragungen und beglaubigte Verträge nicht verzichtet werden und die Hilfe eines Fachmannes ist unerläßlich! Bereits anderwertig belastete Besitztümer können nicht vor Zugriffen geschützt werden, d.h. bestehen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten, Hypotheken, etc. so kann dieser Wert nicht rechtsgültig an einen anderen Eigentümer übertragen werden. Ebenso ist es nicht möglich Besitz, der bereits von einer Exekution betroffen ist oder in eine Konkursmasse eingegangen ist nachträglich zu schützen indem man ihn zu transferieren versucht. Bei Insolvenzen ist üblicherweise auch eine gewisse Frist (ein, zwei Jahre) zu wahren. d.h. wenn Vermögenswerte erst kurz vor einem Konkursantrag transferiert werden, können diese Transfers als ungültig betrachtet werden. Auch die Bevorzugung von einzelnen Gläubigern ist nicht gestattet – es ist also auch nicht möglich noch schnell das Konto abzuräumen um damit den Offshore-Lieferanten eine neue Rechnung zu bezahlen und Vorschüsse zu überweisen. Es ist also sinnvoll sich bereits frühzeitig abzusichern! Konsultieren Sie dazu Experten!

Wann soll ich mich absichern?
Wie bei jeder Versicherung gilt auch hier: je früher man vorsorgt um so früher ist man geschützt.

Kann ich mich nach dem Eintritt eines Problems noch absichern?
In der Regel nicht. Sobald ein Gläubiger bereits Ansprüche geltend gemacht hat, ein Ausgleich oder Konkurs eröffnet wurde oder Ihre Scheidung schon im Laufen ist, können die betroffenen Vermögenswerte mit legalen Mitteln nicht mehr wirkungsvoll geschützt werden. Beraten Sie sich unbedingt mit einem Rechtsanwalt, der auf die betreffenden Rechtsbereiche (Gesellschaftsrecht, Insolvenzgesetze, Scheidungsrecht, etc.) spezialisiert ist!

Berät mich GlobalCash Ltd. dabei?
Nein, weder GlobalCash Ltd., noch seine Direktoren, Mitarbeiter, Vertreter, Partner, Affiliates, Repräsentanten, Lieferanten oder eine andere Dritte Person, die GlobalCash zugeordnet werden könnte, wird Sie dabei beraten oder Ihnen verbindliche Anweisungen geben. GlobalCash ist weder dazu befähigt noch befugt um rechtsverbindliche Auskünfte zu geben. Alle Informationen sind völlig unverbindlich und fiktiv. Für die rechtlich einwandfreie Abwicklung ist jeder Kunde allein verantwortlich und muß sich dazu von einem befähigten Fachmann im jeweiligen Land beraten lassen.
Das gilt für alle Bereiche, sei es Steuerersparnis, Besitzschutz, etc., und sämtliche Vorgänge rund um die Gründung und den Betrieb eines Unternehmens, in welcher Form auch immer, wo immer dieses auch angesiedelt sein möge.

Wer kann mich beraten?
Je nach Fragestellung können Sie von spezialisierten Rechtsanwälten, Steuerberatern, Unternehmensberatern, Wirtschaftstreuhändern, Finanz- oder Anlageberatern, Notaren, Buchhaltern, Schuldnerberatern, oder ähnlichen Konsulenten Rat einholen.
Die Adressen finden Sie im Telefonbuch oder Sie fragen die jeweilige Kammer (z.B. Anwaltskammer, etc.) oder ähnliche Institutionen um die Namen der spezialisierten Fachleute.
Natürlich kann man auch von offiziellen Stellen wie Handelskammern, Finanzämter, etc. Informationen einholen, eine gewisse Vorsicht ist hier aber logischerweise geboten.

Ist das nicht alles illegal?
Nein, korrekt gegründete Offshore Firmen sind völlig legale Konstrukte. Allerdings müssen die jeweiligen Gesetze – sowohl in der Jurisdiktion der Gründung als auch im Land in denen die Gründer, Inhaber, Teilhaber, Direktoren, etc. ansässig sind und internationale Vereinbarungen – beachtet und befolgt werden. Offshore ist kein rechtsfreier Raum, in dem und für den kein Gesetz der Welt gelten würde.
Wenn die Unternehmensgründung und die Ausfertigung aller Dokumente korrekt durchgeführt wurde, sämtliche Vereinbarungen juridisch einwandfrei sind und dabei gesetzeskonform vorgegangen wurde, müssen Sie nichts befürchten. Trotzdem ist eine gewisse Diskretion angebracht.

Welche Tipps gibt es dazu noch?
Neben der korrekten Formulierung aller Vereinbarungen muß man selbst auch fallweise (z.B. im Falle einer Steuerprüfung) 'Steherqualitäten' besitzen und in der Lage sein die Vorgänge verbal klar und unwiderlegbar zu argumentieren – notfalls auch vor einem Gericht!
Ohne einem Rechtsberater vorgreifen zu wollen sei Folgendes zu beachten:
In einem Streitfall wird stets entscheidend sein, welches Rechtssystem zur Anwendung kommt und wie die Beweislastverteilung aussieht.
Wenn das anwendbare Rechtssystem auf römischem Recht aufbaut gilt stets die Unschuldsvermutung und der Grundsatz 'Im Zweifel für den Angeklagten'. Das bedeutet meist - aber nicht immer! – daß dem Verdächtigen nichts passieren kann, solange ihm nichts nachzuweisen ist (z.B. durch Zeugenaussagen, Schriftstücke, etc.) und der Angeklagte nichts zugibt. Das bedeutet aber nicht, daß alle Gesetze auch so angewendet werden und ein Richter stets einen Freispruch fällen muß. Schließlich liegt die Beweiswürdigung bei ihm.
Ein weiterer entscheidendes Kriterium ist die Beweislast: d.h. wer muß was beweisen. Wenn das Finanzamt beweisen muß, daß der Steuersünder ein Gesetz übertreten hat, so muß die Behörde Beweise für eine Schuld heranschaffen. Liegt die Beweislast beim Steuerpflichtigen, so muß dieser Beweise seiner Unschuld herbeischaffen. Nicht überall wo römisches Recht als Grundlage (des Strafrechtes) gilt, ist auch die Beweislast (in Abgabeverfahren) zugunsten des Beschuldigten ausgelegt – insbesondere in Verwaltungsangelegenheiten ist das häufig umgekehrt!
Und letztendlich ist auch die Beweiszulässigkeit und die bereits angesprochene Beweiswürdigung durch den Richter ausschlaggebend: Welche Beweise werden anerkannt, wie dürfen sie beschafft werden und wie wertet sie ein unabhängiger Richter. Insbesondere Zeugenaussagen können hier eine entscheidende Rolle spielen.
Bleiben Sie diskret, vermeiden Sie illegale Vorgangsweisen und beraten Sie sich ausführlich mit erfahrenen Fachleuten!

Haben Sie weitere Fragen?
Senden Sie ein mail an offshore@globalcash.info
 .
Wenn Ihre Frage von allgemeinem Interesse ist, werden wir sie auch auf der Website beantworten. Haben Sie Tipps, Anregungen oder Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit Offshore, Steuersparen, etc.; haben Sie einen Fehler entdeckt .... – senden Sie ein mail.

 


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